Sonntag, 15. Oktober 2017

Bavarian Couture – Echt coole Fashion aus München

Junge Fashion und bayrische Lebensart zu kombinieren geht nicht? Doch das geht! Bavarian Couture hat´s gemacht und das für 
Mädls und Buam.
 
Die Geschwister Laura und Christoph Forstner bieten auf ihrer Homepage von T-Shirts, Hoodies und Sweatshirts bis zu Caps mit coolen bayrischen Sprüchen an. Es ist wichtig, dass die Sprüche einfach zu München gehören. 
 
Hier meine Lieblingsstücke

Um mehr über Bavarian Couture zu erfahren habe ich Christoph Forstner mal gefragt wie es mit seinem Modelabel anfing. Gibt es eine Entstehungsgeschichte zur Geburt eures Modelabels und zu dem Namen "Bavarian Couture"?
Christoph Forstner:
Ich bin vor mittlerweile 6 Jahren im Berufsschulunterricht gesessen und mir war furchtbar langweilig. Auf meinem Block habe ich dann nach und nach immer mehr Motive gezeichnet, mit denen ich irgendwas Schönes machen wollte. Einen Sitznachbarn habe ich immer damit genervt, bis er irgendwann meinte, ich soll mir das doch auf ein Shirt drucken lassen. Darunter war das Motiv "De mim Huad san guad" mit einem Hut und dem Spruch drunter - dieses Shirt habe ich aus einer Gaudi heraus drucken lassen und die nächste Woche mit in die Berufsschule gebracht. Dann wollten die Klassenkameraden auch gleich eins und so gings los. :) Wir hießen aber im ersten Jahr etwas anders, haben uns aber dann voll und ganz auf bayerische Sachen konzentriert und dann war der Name "Bavarian Couture" schnell klar.  

Mein Lieblingsshirt ist „Skandal um Rosi“ und jeder kennt den Spruch natürlich von der Spider Murphy Gang. Denn nicht nur ich finde das „Skandal um Rosi“-Shirt sehr schön sondern auch Günther Sigl. Er ist der Sänger der Spider Murphy Gang und darüber habe ich mit ihm auch schon gesprochen. 

Günther Sigl über das Shirt: 
Es ist wirklich sehr schön, besonders die Rose beim Namen Rosi ist auch richtig schön designt. 
Das ganze Interview ist auch gerne HIER zu lesen. 
 
Aber welche Idee steckt eigentlich hinter eurem Design „Skandal um Rosi"?
Christoph Forstner:
Dazu gibts keine wirkliche Geschichte, wir lieben den Song "Skandal im Sperrbezirk" und der ist absoluter Kult. Wir spielen dauernd mit irgendwelchen Designs rum und irgendwann hat die Laura eine schöne Rose gezeichnet, da passte der Satz aus dem Song "Skandal im Sperrbezirk" natürlich perfekt. Außerdem verbindet er ein modisches Design (die Rose) mit etwas, was jeder Bayer kennt, den Song der Spider Murphy Gang.

 

Auf eurer Homepage kann man ja ganz einfach Online bestellen. Gibt es eure Mode auch in anderen Geschäften?
Christoph Forstner: Ja, unsere Mode gibt es im kleinen Sortiment auch in Läden in München (Almliebe im Glockenbachviertel und ab Februar beim Hirmer in der Kaufingerstraße), Passau, Rosenheim und Eggenfelden. Ende Dezember machen wir außerdem einen eigenen Pop-up Store in München auf, aber nur für eine Woche. 

Zum Online-Shop von Bavarian Couture geht´s HIER lang.


Jetzt bleibt mir nur noch eines zu sagen: Freindlich sei is a Lifestyle

Samstag, 14. Oktober 2017

Skandal um Rosi – Livia trifft Sänger Günther Sigl von der Spider Murphy Gang

Als ich auf die Idee kam die ganzen Plätze in dem Song „Sommer in der Stadt“ von der Spider Murphy Gang abzugehen ist mir aufgefallen, dass ich gerne mal mit der Band darüber reden will. 

Denn nicht nur dieser Song, sondern auch ihr größter Hit „Skandal im Sperrbezirk“ kennt in München ja eigentlich jeder.

Die Spiders gehören einfach zu München wie der Englische Garten,sie sind eine Institution.  Und mit „Skandal im Sperrbezirk“ haben sie eine unsterbliche Münchner Musikgeschichte geschrieben. 
 
Jetzt habe ich tatsächlich die Möglichkeit bekommen, den Sänger und Songschreiber der Band, Günther Sigl kurz vor dem Konzert im bekannten „Wirtshaus im Schlachthof“ zu treffen und mit ihm über seine Songs „Sommer in der Stadt“ und „Skandal im Sperrbezirk“ zu reden aber auch über die nächsten Konzerte, Mode und über das, was die Spiders schon immer wollten - nämlich, dass die Menschen die ihre Musik hören Spaß haben, tanzen und einfach gute Unterhaltung haben.


Gestern war ja das erste Konzert hier im Schlachthof, wie hat es euch denn gefallen?
Günther Sigl: Ja es war sehr gut. Wir haben schon mal was ausprobiert für unser Jubiläumskonzert am 28.10.17 in der Olympiahalle. Es war gestern Claudia Koreck da und wir haben so, einige Stücke mit ihr live auf der Bühne spielen können und dazu haben wir auch extra die Band erweitert mit Bläsern und Percussionisten. Das Jubiläumskonzert wird schon etwas Besonderes für uns als Band und ich freue mich schon sehr, weil auch viele Gastmusiker dabei sind und daher bin ich auch schon etwas aufgeregt. Als Gäste sind einige bekannte Künstler dabei wie z.B. Claudia Koreck, Peter Schilling (Major Tom), Stefan Zauner (Ohne Dich), die Band Brings und einige mehr.

 
Als erstes würde ich gerne über euren Song „Sommer in der Stadt“ reden. Ich bin nämlich kürzlich alle Stationen in dem Song abgegangen und habe auch darüber in meinem Blog -LINK- geschrieben. Jetzt würde ich gerne erst einmal wissen, wer den Song geschrieben hat und ob die ganzen Plätze in dem Song damals auch ihre Lieblingsplätze in München waren?
Günther Sigl: Den Song habe ich geschrieben also wie eigentlich fast alle Songs von uns. Ich würde sagen 99% der Songs (dabei lachte Günther Sigl auch sehr herzlich als er das sagte). Damals war Schwabing also vom Nordfriedhof bis zum Englischen Garten unser Revier und da war auch unser Übungsraum. An der Isar, Englischer Garten und am Monopteros waren zur damaligen Zeit immer die Hippies unterwegs und die Waldwirtschaft war auch sehr beliebt. Und der Stachus sowie den Marienplatz kennt man halt auf der ganzen Welt auch mit den vielen Touristen, deshalb hab ich diese Plätze auch so beschrieben. Ich schreibe eigentlich ganz selten frei erfundene Texte, ich schreibe meistens lieber persönliche Texte, also von eigenen Erlebnissen besonders in München. Denn München war für mich immer eine Inspiration.

Als ich die Plätze von „Sommer in der Stadt“ abgegangen bin, ist mir aufgefallen, dass es das Café Rialto leider nicht mehr gibt aber alle anderen Plätze wie die Leopoldstraße oder das Monopteros ist immer noch typisch München. Wenn ihr den Song heute schreiben würdet, welche Unterschiede gäbe es textlich dabei. Also, wäre der Stachus immer noch dabei oder hätte die Allianz-Arena eine Chance in dem Song dabei zu sein?
Günther Sigl: Das ist eine gute Frage. (Jetzt hat Günther Sigl versucht einen Reim mit Bayern und der Allianz Arena zu singen…..was echt lustig war). Letzten Endes hat alles seine Zeit und so mit auch seine Berechtigung, egal wie alt der Song ist. Leben ist immer Veränderung, das sieht man leider auch an Schwabing, das sich auch sehr verändert hat.

Soundcheck im Schachthof

Der Song „Sommer in der Stadt“ gilt auch bei uns Jugendliche als heimliche Hymne Münchens. Könnt ihr euch auch vorstellen, den 
Song neu aufzunehmen vielleicht auch mit Gastmusikern vielleicht sogar mit Rappern aus München?
Günther Sigl: Grundsätzlich kann ich mir das schon vorstellen. Rapper brauchen halt viel Text für ihre Songs. Es gibt durchaus auch Songs von uns mit viel Text. Besonders bei Songs, die eine Geschichte erzählen. Ich denke da zum Beispiel an „Rock´n Roll Rendezvous“ oder „Mit´n Frosch im Hois“, diese zwei Songs wären durchaus für einen Rap denkbar. Andererseits haben wir auch Songs gemacht, wo nur die Message zählt. Also wie bei „Wo bist du“, da haben wir die Message auf den Punkt gebracht. Für den Text habe 
ich nur ein paar Heiratsanzeigen aus der Zeitung verwendet.



Der bekannteste Song von euch ist aber der „Skandal im Sperrbezirk“. Und dazu habe ich auch heute extra mein neues T-Shirt „Skandal um Rosi“ angezogen. Es ist vom Münchner Modelabel „Bavarian Couture“ (mehr darüber HIER), sie verwenden für ihre Mode nur typische bayrische Sätze und Skandal um Rosi gehört nun mal zu Bayern und zu München. Wie gefällt es ihnen denn?
Günther Sigl: Es ist wirklich sehr schön, besonders die Rose beim Namen Rosi ist richtig schön designt.

Gerade wir Jugendliche kennen den Song „Skandal im Sperrbezirk“ natürlich von der Spotify-App. Da ist der Song in fast jeder Party oder Wiesn-Playlist. Ist man da nicht stolz, wenn jeder den „Skandal um Rosi“ kennt egal in welchem Alter?
Günther Sigl: Klar ist man glücklich, wenn man etwas geschaffen hat, was Bestand hat. Das haben wir damals auch nicht gedacht, dass wir nach 40 Jahren immer noch auf der Bühne stehen. Ich glaube das hat auch was damit zu tun, dass sich die Menschen in Bayern mit bayrischen Texten besser identifizieren können.

War Skandal um Rosi eigentlich als Party-Song geplant oder eher nicht, denn der Text ist für mich ja eher kein typischer Party-Song Text, oder?
Günther Sigl: Das stimmt, es ist eigentlich ein gesellschaftskritischer Text über die Doppelmoral, was ich öfter als Thema aufgegriffen habe wie zum Beispiel auch in den Songs „Schickeria“ oder „Ich schau dich an“. Damals 1982 wurde der „Skandal um Rosi“ plötzlich der Faschingshit und bis heute ist er eben einer der deutschen Partyhits. Das passt scho. Ich denke das liegt auch daran wie wir den Text geschrieben und gemacht haben, also ohne den Zeigefinger. Denn wir wollten immer, dass die Menschen zu unserer Musik Spaß haben, tanzen und einfach gute Unterhaltung haben.



Freitag, 13. Oktober 2017

Blogger-Challenge: Kreiere aus drei Grundzutaten immer neue Rezeptideen

Der Versuch war aus 3 gleichen Zutaten, nämlich Kekse, eine Frucht und Joghurt immer neue Rezeptideen zu kreieren. Die Challenge ist nun vorbei und ich möchte jetzt alle Ideen mal kurz vorstellen. 
Ich wollte einfach wissen, was mit diesen Zutaten so alles möglich ist. 

8 Blogger/innen haben diese Challenge angenommen und daraus neue Rezepte gezaubert.
 

Als Erstes zeige ich mein Originalrezept:
Link zum Rezept












Mit ihren Rezeptvorschlägen haben folgende Blogger mitgemacht:

Blogger und Backbuch-Autor Tobi "Der Kuchenbäcker": Der Bananen-Oreo Drink
Link zum Rezept
















Ernährungs-Bloggerin ClaudiGoesVegan: Der Vegane Cookie Soja-Vanille-"Joghurt"
Link zum Rezept
















Bloggerin „Allgaier-Mädle": "Tiramisu mal anders"
Link zum Rezept
















Lifestyle-Bloggerin Isabell: Der Himbeer-Joghurt-Cookie-Parfait 
Link zum Rezept
 











 
Bloggerin Jennifer vom Online-Magazin Spezialinfo: Das gesunde Himbeer-Joghurt-Eis mit Schoko-Cookies
Link zum Rezept












Buch-Bloggerin Tanja: Der "knusprige Schokjana
Link zum Rezept
















Bloggerin Allegra Sophie: Allegra´s Himbeer-Smoothie
Link zum Rezept
















Bloggerin Jaimees Welt: "Blueberry cookie crumbles"
Link zum Rezept













Danke nochmal an alle die mitgemacht haben. Es hat Spaß gemacht und vielleicht ist auch ein leckeres Rezept für euch dabei.
Und wenn euch meine Idee gefallen hat, werde ich vielleicht mal wieder so eine Challenge an den Start bringen. 😄




Sonntag, 8. Oktober 2017

Livia trifft Comedy Star Carolin Kebekus

Ich habe mir die Show von Carolin Kebekus „AlphaPussy“ im Münchner Circus Krone angesehen und mich dann im Anschluß mit ihr hinter der Bühne getroffen. Wir haben dann über die Hilfsorganisation ONE geredet aber auch über ihre Show.

Aber von vorn. Ich wollte Carolin Kebekus unbedingt mal kennenlernen, weil ich ihren Humor total liebe und außerdem war sie auch in der Jury -LINK- des RTL Com.mit Awards. 

Da wir beide aber auch noch die Hilfsorganisation ONE unterstützen war es mir sehr wichtig über ONE zu reden.

Die One-Girl-Show von Carolin ist einfach nur genial. Ich war total geflasht denn es war fast 2 Stunden einfach nur Dauerlachen. 

Um so aufgeregter war ich, als ich dann nach ihrer Show zu ihr hinter die Bühne durfte und plötzlich Carolin vor mir stand. Also ich muss echt gestehen, dass ich noch nie so aufgeregt war aber ich war gut vorbereitet und Carolin hat es mir einfach gemacht. 

So haben wir uns dann zusammengesetzt und dann habe ich ihr meine Fragen gestellt.


Ich habe ja auch schon mal über ONE geschrieben, weil ich die Idee sehr gut finde und mir das Thema „Zugang zu Bildung aller Mädchen weltweit“ →HIER auch zu lesen, am allerwichtigsten ist. Wenn ich denke, dass weltweit mehr als 130 Millionen Mädchen keinen Zugang zu Bildung haben, dann empfinde ich das als eine Katastrophe.
Deshalb auch meine Frage: Warum wird in der Politik zu diesem Thema so wenig getan?
Carolin: Warum in der Politik so wenig dafür getan wird ist schwierig zu beantworten. Denn genau, weiß ich das natürlich auch nicht. Ich glaube es ist wahrscheinlich nicht so akut, dass man dafür genug Wählerstimmen bekommt und es ist nicht so ein populäres Thema wie zum Beispiel die Flüchtlingskrise oder andere Themen die gerade heiß diskutiert werden.

Was war für dich der Grund ONE als Botschafterin zu unterstützen?
Carolin: Vor ca. 2 Jahren habe ich bei der →ONE-Aktion „Strengthie“ mitgemacht und darüber kamen wir dann in Kontakt. Dann wurde ich von ONE mal zu einem Konzert von U2 eingeladen und da habe ich dann auch Bono kennengelernt, der ja einer der Gründer von ONE ist. Bono ist einfach ein total inspirierender Typ und er hat unheimlich viel über ONE erzählt. So wurde ich dann gefragt ob ich mit nach Sambia fahren will und die Kampagne „Armut ist sexistisch“ unterstützen möchte.  
Im Rahmen dieser Kampagne setzt sich ONE für bessere Bildung für Mädchen in armen Ländern ein. 130 Millionen Mädchen auf der Welt können nämlich nicht zur Schule gehen, obwohl sie gerne würden.
Ich habe zugesagt und bin dann ziemlich „blauäugig“ mit nach Afrika gefahren und hab dann wirklich erst einmal gesehen welches Potential an Mädchen mit so viel Power da ist. Und dann erst sieht man auch welchen Gefahren diese Mädchen ausgesetzt sind. Denn wenn man Armut bekämpfen will, landet man immer bei der Bildung und da sollte man auch ansetzen. Die Erfahrung die ich in Sambia gemacht habe war echt krass, man hat dann schon die Mädchen immer wieder im Kopf und die ganzen Gefahren mit denen sie täglich umgeben sind. 
Die Aufgabe die ONE hat, dass sie zu den Abgeordneten hingehen um sie bei aktuellen Anlässen zu überzeugen gewisse Projekte zu unterstützen, weil sie wissen, dass da das Geld auch wirklich ankommt, macht für mich total Sinn. Außerdem habe ich noch nie so engagierte Menschen erlebt wie bei ONE die auch so für ihre Arbeit brennen, und deshalb bin ich von ONE auch so überzeugt.

                                                                                                                       Homepage ONE -LINK-
Bei deiner Show hast du ja auch viel über Beauty-YouTuberinnen geredet, was auch total witzig war. Ich finde es auch nicht so gut, dass diese YouTuberinnen in Zeitschriften wie Bravo eine so große Plattform bekommen. Da entsteht einfach der Eindruck, dass alle Mädels in der heutigen Zeit so sind wie zum Beispiel die YouTuberin Bibi Beauty Palace und diese Erfahrung habe ich auch am Anfang meines Blogs so gemacht. Das war für mich auch ein Grund, viel über politische Dinge zu schreiben, alleine schon um das Gegenteil zu beweisen.
Wie siehst daher du das, warum wird immer nur gezeigt, dass wir Mädchen nur Schminke und Aussehen im Kopf haben?
Carolin: Ich glaube da geht es viel um Werbung. Es geht einfach darum irgendwelche Produkte zu verkaufen und wenn jetzt Leute sehen, dass YouTuberin Bibi über 4 Millionen Follower hat, dann ist das eine Zielgruppe und diese kann man kanalisieren um so etwas zu verkaufen. Wenn jetzt nur die Hälfte davon, das Shampoo oder etwas anderes, was sie vorstellt, verkauft wird, dann kannst du dir ausrechnen was sie dabei verdient. Ich weiß auch nicht genau warum wir Mädels im Fokus sind aber so wie ich auch eben auf der Bühne gesagt habe: Wir sind einfach eine kaufkräftige Gruppe. Uns mit solchen Dingen zu verunsichern damit wir etwas kaufen ist halt relativ einfach.

Zu deinem Programm „AlphaPussy“ hätte ich noch eine Frage, denn das was du in deiner Show sagst ist wie aus dem Leben und total aktuell. Wie bist du eigentlich zu den ganzen Themen in deiner Show gekommen?
Carolin: Die Themen sind aus meinem Leben wie zum Beispiel von meinem Vater oder auch über Erlebnisse im Urlaub aber ich sehe natürlich auch die Sachen die im Internet so laufen. Ich recherchiere nicht speziell für ein Thema, sondern wenn mich etwas interessiert kommen mir die Gedanken automatisch und landet dann auf der Bühne und werden dann verwurstet.

Foto: Axl Klein

Alle Termine und noch viel mehr von Ihrer Show AlphaPussy und Carolin Kebekus gibt es auch →HIER zu lesen.



Samstag, 7. Oktober 2017

Mein offener Brief an unsere Städte: So kann man Jugendliche ganz einfach helfen!

Liebe Städte, 
durch meinen offenen Brief möchte ich zeigen, wie man uns Jugendliche ganz einfach unterstützen kann, so dass es letztendlich das Zusammenleben aller jungen Menschen erleichtert und fördert.

Politik beginnt immer mit der Benennung des Problems und dass man darüber spricht. Dass man dadurch das Bewusstsein schafft und andere gewinnt, nur so kann eine politische Bewegung entstehen denn es braucht eine politische Bewegung um Etwas zu verändern und Probleme zu lösen“. Dieser schlauer Spruch ist nicht von mir sondern vom 2. Münchner Bürgermeister Josef Schmid, den er mir bei einem Interview mal gesagt hat. Genau um das geht es jetzt bei mir.

Denn ich finde, dass Jugendliche in ihrer Stadt einen geschützten Platz bräuchten um sich einmal in der Woche zu treffen und sich freundschaftlich auszutauschen und sich besser kennenlernen.
Ich selber erlebe das und dieses Projekt ist für mich perfekt. Die Kirche in unserem Viertel bietet einmal in der Woche für uns Jugendliche aus diesem Umfeld einen Raum an in dem wir uns treffen können. Hier haben wir die Möglichkeit uns besser kennenzulernen und sogar neue Freundschaften wurden gefunden. Viele kennen sich da schon aus der Grundschule und einige kommen auch neu dazu. Wir quatschen, tauschen uns aus und manchmal backen wir Pizza und beim Abwaschen der Teller wird auch mal über Probleme diskutiert. Kurz hier kann sich jeder auch mal „auskotzen“. Und das Wichtigste dabei ist, dass es ein sicherer Ort ist.

Leider aber ist es so, dass die Kirche uns den Raum nicht ewig kostenlos zur Verfügung stellen kann. Deshalb bin ich auf eine Idee gekommen. Jede Stadt hat mindestens eine Kirche und diese auch Räume für verschiedene Treffen.
Warum stellt die Stadt nicht etwas Geld zu Verfügung und organisiert mit den Kirchen zusammen für uns Jugendliche einen geschützten Raum?

Danke, euere Junior-Bloggerin Livia
Als Fazit kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, dass dies nur Vorteile hat.
Jugendliche aus dem gleichen Viertel lernen sich besser kennen
Freundschaften seit der Grundschule oder sogar dem Kindergarten bleiben bestehen.  
Der Zusammenhalt wird größer, so entstehen schon gar keine Konflikte untereinander. 
Außerdem ist es so auch viel einfacher neue Jugendliche zu integrieren.

Wenn wir das bei jeder Kirche hätten, in jedem Viertel und in jeder Stadt, dann hätten wir somit einige Probleme weniger.
Politik beginnt doch mit der Benennung des Problems um ein Bewusstsein zu erschaffen und eine Lösung dazu zu finden. Genau das versuche ich hiermit. 

Das ist mein Vorschlag. Mehr dazu? Gerne :)





🔹 Eine Zusammenfassung des Briefes ist auch in meiner Kolume für das Münchner Samstagsblatt HIER zu lesen.🔹

Freitag, 6. Oktober 2017

Das Voting zum Jugendwort 2017 hat wieder begonnen

Auch in diesem Jahr bin ich wieder in der Jury zum Jugendwort des Jahres und deshalb gibt es bei mir die ersten News zum Voting. Denn ab sofort kann wieder gevotet LINK werden. 
Diese Top 30 aller eingereichten Wörter aus der Jugendsprache stehen diesmal zur Auswahl:

Ahnma -Versuche, es zu verstehen
belastend - unschön, unangenehm
Bruh - Abwandlung von Bro, Bruder
Dab - Tanzfigur, bei der eine Hand vors Gesicht und die andere schräg nach oben gehalten wird
emojionslos - ohne Emojis
fermentieren - kontrolliertes Gammeln
fernschimmeln - nicht am gewohnten Platz chillen
gefresht - ohne Durst
GEGE - Good Game, gg, drückt Zufriedenheit aus
geht fit - geht klar, passt
I bims - Ich bin
lit - sehr cool
looten - einkaufen gehen
Merkules - Mischung aus Angela Merkel und Herkules
napflixen - ein Nickerchen machen und dabei einen Film laufen lassen
nicenstein - perfekt, allen Wünschen entsprechend
Noicemail - nervige Sprachnachricht
schatzlos - single
selfiecide - Tod durch den Versuch, ein Selfie zu machen
sozialtot - nicht in sozialen Netzwerken angemeldet
Squad - extrem coole Gruppe
tacken - Nachrichten schicken, während man auf dem Klo sitzt
Teilzeittarzan - Jemand, der sich hin und wieder wie ein Affe verhält
Textmarkeraugenbrauen - Akkurate Balken anstelle von Augenbrauen
tinderjährig - alt genug, die App Tinder® zu nutzen
trumpeten - große Versprechen machen, ohne an die Folgen zu denken
unfly - uncool
unlügbar - definitiv, unbestritten
vong - von
Was ist das für 1 Life? - Ausdruck von Erstaunen in einer außergewöhnlichen Situation


Bis zum 15. November 2017 können alle ihre Stimme LINK abgeben. Die zehn meistgewählten Begriffe schaffen es wieder in die Endrunde zum Jugendwort des Jahres, das dann am 17. November von der Jury gewählt wird. Alles zum Jugendwort des Jahres kann man auch HIER beim Langenscheidt Verlag lesen.
Welches Wort gewinnt, also welches das Jugendwort 2017 wird, entscheidet auch in diesem Jahr eine über 20-köpfige Jury. Bestehend aus Jugendlichen und Erwachsenen, die beruflich viel mit Jugendlichen und Jugendsprache zu tun haben. Neben mir mir sind u.a. übrigens auch die YouTuber ChrisTezz und SilviCarlsson am Start. Mehr zur Jury gibt es übrigens HIER zu lesen.

Also ich würde mich sehr freuen, wenn viele beim Voting mitmachen würden. Da in diesem Jahr eine Menge an guten Jugendwörtern dabei sind.