Sonntag, 25. Juni 2017

Wegwerfgesellschaft 2.0 - Aus meiner neuen Kolumne für LangweileDich.net

Meine neue Kolumne für das Online-Magazin LangweileDich.net ist online.
Und extra dafür hat mir der Comiczeichner Maxim auch das "böse" Cartoon gezeichnet.  


Schnell einen Kaffee to go und dann ab mit dem Einwegbecher auf den Müll. Würde man das mit seinem Hund, wie auf dem Bild von Herrmann-Comix, auch so machen? Natürlich wird Bello nicht auf dem Biomüll landen, aber dafür Unmengen von Plastik in unseren Ozeanen. Ich finde den Vergleich eigentlich ganz passend. Es zeigt, dass nicht nur unsere Tiere unseren Schutz brauchen, sondern auch unsere Umwelt. Für mich ist nämlich die Verschmutzung der Meere eine ganz schlimme Sache. Oder etwa nicht?
Ich beschäftige mich für meinen Blog seit einiger Zeit immer öfter mit den Umweltschutz-Themen. Besonders mit der Kaffee-to-go Problematik bei uns in München habe ich mich sehr auseinandergesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass es mittlerweile nicht nur den Kaffee zum Mitnehmen gibt. Eigentlich gibt es doch schon fast alles to-go. Wenn ich mich in einem Supermarkt so umschaue sehe ich ganz schnell diese to-go-Produkte. Von Salat to-go oder auch Obst und Sandwiches bis hin zu Wasser to-go gibt es schon alles zu kaufen. Natürlich ist dies alles schön und reichlich in Plastik verpackt und sogar ein Löffelchen oder Gäbelchen aus Plastik ist auch schon oft dabei. Alles schnell zum Essen oder Trinken und dann den Plastikabfall in die Tonne werfen – fertig. Eben perfekt für unsere neue Wegwerfgesellschaft. Aber warum sind die to-go Produkte so beliebt und das obwohl jeder weiß, dass es eine Belastung oder besser gesagt, eine vermeidbare Belastung für unsere Umwelt ist?
Klar, ich finde das auch alles superpraktisch. Ich trinke auch gerne mal einen Kaffee-to-go oder esse das geschnittene Obst als Snack für zwischendurch. Das ist natürlich alles sehr verlockend. Aber irgendwie muss es doch andere Verpackungsmöglichkeiten geben? Ich bin jetzt keine Wissenschaftlerin oder Erfinderin aber warum kann man zum Beispiel nicht Pappschalen (aus wiederverwendbarem Papier oder so…) mit Holzgäblchen bei den to-go Produkten verwenden, wenn man auf diese to-go Produkte nicht verzichten will?
Dass es neue Ideen dazu gibt, zeigt zum Beispiel das Recup-Model in München. Hier wird versucht, das Problem mit den Kaffee to-go-Einwegbechern zu lösen, indem für diese ein neuartiger Kunststoff verwendet wird. Die neuen Mehrwegbecher werden einfach in eine Art Pfandsystem gegeben und so öfter verwendet. Also so sieht man doch, dass es irgendwie immer möglich ist, weniger Plastik zu produzieren und zu verwenden.
Selbst mir als Jugendliche ist doch klar, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Ich will doch nicht in einer Zukunft leben, in der bald mehr Plastik in den Meeren schwimmt als Fische?! Genau dies hat mir das Ozeanforschungs-Institut GEOMAR auf meine Anfrage hin bestätigt. Nämlich, dass die Produktion von Plastik eingeschränkt werden muss. Denn sobald die Kunststoff-Partikel im Meer sind, kann man sie nicht einfach wieder herausfischen, man muss also an die Quellen herangehen. Das heißt für mich jetzt, was drin ist, ist drin und bleibt drin. Toll! Und wie mir GEOMAR dazu noch mitgeteilt hat, ist, dass selbst sie noch nicht genau wissen, wie die Konsequenzen dazu aussehen könnten, da die Forschungsprojekte dazu noch immer laufen.
Ich alleine kann da natürlich nichts ändern. Ich kann nur darüber schreiben und so zeigen, wie wir Jugendliche darüber denken. Aber ich hoffe, dass hierzu bald ein Umdenken stattfindet. Auch wenn es naiv klingt, das wäre ein ganz großer Wunsch von mir. Für mich ist deshalb das Wort „Wegwerfgesellschaft“ das Unwort des Jahres und ich hoffe, alle Politiker sehen das auch bald so.

Hier der LINK zu meiner Kolumne für LwD.net 

Samstag, 24. Juni 2017

Die Süddeutsche Zeitung zeigt ein Portrait von mir als Bloggerin

Pünktlich zu meinen 2 Jährigen Bloggerjubiläum wurde ich von der Süddeutschen Zeitung interviewt - COOOOL!

Link zur SZ Online-Ausgabe des Interviews und zur JungeLeute.Süddeutsche Zeitung geht´s HIER lang.


Anna-Elena Knerich von der SZ hat mich an meiner Schule abgeholt und wir sind dann gemeinsam in mein Lieblingscafé gegangen. Hier hat sie mir über meinen Blog ein paar Fragen gestellt. Es war ein super schöner Nachmittag und wir haben dann letztendlich über „Gott und die Welt“ geredet.
Es ist schon eine sehr große Ehre, wenn so eine große Zeitung auf jemanden aufmerksam wird. 

 


Deswegen zeige ich auch gerne das Interview zum Nachlesen:
 


Freitag, 23. Juni 2017

Jugendmagazin Teensmag: Livia´s 5 Blogger-Tipps

Speziell für das Jugendmagazin Teensmag habe ich meine „5 Blogger-Tipps für Neueinsteiger“ zusammengestellt.


- Und HIER geht´s zu Teensmag und meinen Beiträgen -



Sonntag, 18. Juni 2017

Das Jugendmagazin Teensmag zeigt ein Portrait von mir

Das Jugendmagazin Teensmag hat in ihrer neuen Ausgabe ein Portrait über mich veröffentlicht.
In einem Interview wurde ich unter anderm gefragt, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Aber auch über die Ideen meiner Themen und über meinen Glauben wurde ich befragt.

 

Es ist natürlich eine extra Motivation, wenn meine Ideen und Gedanken die ich in meinen Blog zeige, auch so anerkannt werden und ich nicht nur als Schülerin, sondern auch als Bloggerin gezeigt werde.
Besonders wenn die Anerkennung vom christlichen Jugendmagazin Teensmag kommt, da ich die Zeitschrift auch sehr gerne mag. 
 

Hier mal zwei Ausschnitte aus dem Artikel im Teensmag Magazin:

HIER ist die Online-Ausgabe von Teensmag





Samstag, 17. Juni 2017

Maxim & Livia´s erster "Herbert das Toastbrot-Cartoon"

Gemeinsam mit Comic-Zeichner Maxim Seehagen (Link) habe ich "Herbert das Toastbrot" zum Comic-Leben erweckt und hier sieht man auch gleich unser Ergebnis. 


Nach meiner Idee hat Comic-Profi Maxim Seehagen die Zeichnung perfektioniert. Das Ergebnis ist doch total witzig geworden? Ich hoffe ihr seht es genauso. Außerdem sieht man hier auch gleich, wie so ein Cartoon entstehen kann.

Hier mein erster Cartoon-Versuch von Herbert:


Vielleicht hat dann Maxim & Livia´s "Herbert das Toastbrot" auch mal eine Zukunft, hihi... 😁

Jetzt viel Spaß dabei!

Freitag, 16. Juni 2017

Mal kurz nachgefragt…. bei Münchens beste Kulturbloggerin: RevolutionBabyRevolution

Wie ich schon HIER geschrieben habe, wurde letztens im ersten Münchner Blogger Market der BloggerAward verliehen. Als bester Münchner Kulturblog wurde Tina´s Blog „RevolutionBabyRevolution“ gewählt. Ihren Blog kannte ich vorher leider noch nicht, aber er gefällt mir von den ganzen ausgezeichneten Blogs am allerbesten. Deshalb will ich Tina (Foto) und ihren Blog hier unter meiner Rubrik „Bloggerin interviewt Blogger“ vorstellen.

Meine erste Frage ist eigentlich fast logisch. Also Tina, jetzt hast du Münchens besten Kulturblog. Ich denke mal, dass du dich über diese Wahl sehr gefreut hast. Hat sich den schon was geändert für dich oder deinen Blog?
Tina: Ich hab mich wirklich unglaublich gefreut über die Auszeichnung! Dass ich tatsächlich den Blogaward gewonnen habe, ist für mich immer noch ein bisschen überraschend – bei der Konkurrenz! Natürlich bestärkt es aber auch in dem, was man tut und wie man schreibt. Ich verstehe meinen Blog als eine Art Tagebuch. Was mich gerade beschäftigt und worüber ich schreiben möchte, findet seinen Weg auf meinen Blog. Die viele positive Rückmeldung mit und seit dem Blogaward lässt da natürlich die Motivation steigen – wenn nun auch noch mehr Zeit fürs Bloggen wäre zwischen den ganzen Büchern, Fotos und dem Alltagskrimskrams!

Du schreibst auf deinem Blog auch über Bücher und München mit total schönen Fotos. Was war deine Idee als du mit deinem Blog begonnen hast aber als erstes würde ich gerne wissen, was es mit dem total coolen Blognamen auf sich hat?
Tina: Mein Blogname ist durch puren Zufall entstanden. Jemand hat mir den Ausruf „Revolution, Baby, Revolution!“ vor Jahren in einer SMS geschrieben und das ist irgendwie bei mir hängen geblieben. Mal was wagen, anders machen, so machen, wie man selbst es will. Passt gut, klingt gut, wurde mein Blogname als ich später auf der Suche nach einem war. Und genau um dieses machen, wie ich es selbst will, geht es auch auf meinem Blog. Ich brauchte einen Kanal, auf dem ich Fotos und Worte rauslassen kann und das wurde dann mein Blog. Ich schreibe über das, was mich beschäftigt, was ich gern mag und worauf ich gerade Lust habe. Das sind eben meist (gute) Bücher, Reisen und München-Ausflüge und -Entdeckungen. Das Konzept, das dahintersteckt, ist also eigentlich nicht wirklich eines: Was auf den Blog kommt, bin 100%ig ich.

Bücher spielen auf deinem Blog auch ja eine Hauptrolle. Besonders gut gefällt mir hier auch dein Post „Die besten Jugendbücher mit Herz und Hirn“, deshalb auch meine Frage. Was sind deine Top 3 Jugendbücher für dieses Jahr und warum?
Tina: Bücher spielen nicht nur die Hauptrolle auf meinem Blog, sondern haben auch in meinem Leben eine superwichtige Rolle inne – schließlich geht es auch bei meinem Job bei LovelyBooks.de um Bücher und Buchempfehlungen. Tipps für neuen Lesestoff habe ich also eigentlich immer am Start.

Tina´s Top 3 Bücher-Tipps:

Tintenherz - Eine Jugendbuchreihe, die ich jederzeit empfehlen würde – unabhängig davon, welches Jahr wir schreiben – ist „Tintenherz“ von Cornelia Funke und dazu auch gleich die beiden Folgebände. Die Bücher habe ich als Kind bzw. Teenager selbst verschlungen und auch vor ein paar Jahren noch einmal gelesen und genauso sehr geliebt.
Mein bester letzter Sommer - Wenn es Lektüre mit viel Gefühl sein soll, kann ich „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag empfehlen, das ich erst dieses Jahr entdeckt habe. Ich habe nichts von der Geschichte erwartet und dann sind die Tränen gekullert.
Und wenn die Welt verbrennt - Worauf ich mich dieses Jahr noch sehr freue, ist der neue Jugendroman von Ulla Scheler „Und wenn die Welt verbrennt“, der im September erscheint. Ich mochte ihren Debütroman „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ sehr gern und bin sehr gespannt auf die neue Geschichte.

In meiner Rubrik „Gedankenreich“ habe ich einige Posts über das Münchner Abfallproblem mit den Coffee-to-go Einwegbecher geschrieben. Dazu gibt es ja ein paar gute Ideen dies zu vermeiden. 
Wie die Aktion „Coffee to go again“ -LINK- oder dem „Recup“ -LINK-
Wie denkst du darüber?
Tina: Ich muss gestehen, dass ich selbst komplett ohne Kaffee lebe und demnach auch im Alltag ohne Becher To Go auskomme. Umweltschutz und Abfallvermeidung gehen mich aber natürlich auch einiges an und ich versuche in anderen Bereichen, Müll zu vermeiden, Brotzeitdosen statt Alufolie zu verwenden – egal ob unterwegs oder im Kühlschrank – und die Plastiktüten im Supermarkt zu lassen. Ich weiß aber, dass da noch viel, viel mehr möglich ist. Es ist großartig, wenn Aktionen wie Recup den Umweltschutz und solch unnötige Müllberge in das Bewusstsein der Menschen rücken – und wenn Bloggerinnen wie du darüber berichten!


Danke nochmal an die liebe Tina und ich wünsche allen immer viel Spaß beim Lesen der schönsten Münchner Blogs.



Sonntag, 11. Juni 2017

Mein München: Am Dianatempel


Im Zentrum Münchens liegt der Hofgarten und dort steht auch der Dianatempel. Im Sommer ist es hier rund um den Pavillon schön ruhig um sich einfach mal ein bisschen vom Münchner Trubel zu erholen.