Sonntag, 13. August 2017

GIF des Monats: Das Bleistiftküken

Hier mein jetziges Lieblings GIF - Das Bleistiftküken. Ist doch richtig geil gemacht, oder etwa nicht?

Das GIF habe ich übrigens (wie schon öfter) HIER im Online-Magazin LangweileDich.net gefunden. 

 

Samstag, 12. August 2017

Gastartikel: Die Erfahrung der Bloggerin Feli über ihre Magersucht

Essen und Gewicht ist bei uns Jugendliche immer ein Thema. Deshalb habe ich Bloggerin Feli aus Frankfurt am Main (Feli´s Blog: felinipralini.de) gefragt ob sie mir über ihre Erfahrung mit Magersucht einen Gastartikel schreiben kann. Ich hoffe, dass ich mit ihren ehrlichen Worten einigen helfen kann über das Thema intensiver nachzudenken. Ich kennen auch bei mir in der Schule einige die Essprobleme haben und deshalb freue ich mich sehr, dass für mich diesen Gastartikel geschrieben hat.

Gastartikel:
Livia hat mich darum gebeten, etwas von mir und meiner Essstörung zu erzählen, die glücklicherweise schon einige Jahre her ist. Vor ca 6 Jahren fing es alles an. Ich war 17 und mein ganzes Leben ganz „normal“ gewesen. Ein bisschen kräftiger als der Durchschnitt, jedoch dadurch auch um einiges muskulöser und robuster. Ich fand mich natürlich ziemlich fett.Dennoch hätte niemals jemand gedacht, dass ich jemals an einer Essstörung erkranken würde – ich am wenigsten. Ich habe immer gerne und gut gegessen und hatte deswegen ein bisschen mehr auf der Waage, ca 76 – 78 Kilo (Höchstgewicht) bei einer Größe von 1.73.

Ich wurde in der Schule einige Jahre wegen meines Gewichts und meinem „dicken Hintern“ ziemlich fertig gemacht, habe jedoch nicht die Schule gewechselt. Ich habe von meinem nächsten Umfeld oft Kommentare wie „Jetzt iss doch mal einen Teller weniger“ „Du hast leider nicht die guten Beine deiner Mutter geerbt, sondern Baumstammbeine“ „Sumoringen wäre was für dich“ abbekommen. Von einem auf den anderen Tag habe ich beschlossen, dass jetzt genug war, mit der „dicken Feli“. Ich fing an, mein sporadisches Laufen (1-2 Mal die Woche 4-5 km) auf „jeden Tag laufen“ umzustellen und steigerte kontinuierlich die Dauer – jedoch nicht aus Spaß am laufen, sondern um möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Ich wollte es allen zeigen.


Ich lief jeden Tag mindestens eine Stunde. Anderer Sport (ich bin immer gerne geschwommen und geritten) „zählte“ nicht, da dort der Kalorienverbrauch geringer war. Es ging mir nicht um die Kilometer, es ging mir nicht um die Pace, es ging mir ums abnehmen. Zeitgleich schaute ich mir bei diversen Internetseiten Fotos von „Thinspiration“ „Skinny Girls“ an und maß mich an ihnen. Überall entdeckte ich Fett und ich weiß noch, wie ich fast jeden Morgen vor dem Spiegel heulte und mir in meine vermeintlichen Fettpolster kniff. Ich ließ anfangs nur abends die Kohlenhydrate weg , ernährte mich ansonsten recht „normal gesund“. Süßigkeiten und Fast Food gab es natürlich keins. Irgendwann war das nicht mehr genug, die Kohlenhydrate wurden zunächst mittags , dann morgens weggelassen, es wurden Kalorien gezählt und ich kam in den Wahn, mich so (vermeintlich) „gesund“ wie möglich ernähren zu wollen. Also ließ ich immer mehr Lebensmittel weg. In meinem Kopf gab es „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel. Irgendwann ließ ich die Magermilch in meinen etlichen Kaffees mit und trank ihn schwarz. Ich aß keinen Joghurt mehr, sondern nur noch rohes Gemüse und Obst. Meine Standardmahlzeiten waren Salat ohne Dressing, Apfel, Tofu, Gemüse und Magerquark – oft mit Unmengen an Süßstoff.
Gesund war das, was ich da machte natürlich nicht. Allerdings effektiv. 
 
Ich verlor sehr viel Gewicht in sehr kurzer Zeit und hungerte mich von meinen 78 Kilo auf (schlussendlich) 47 Kilo herunter. Ich war nie in einer Klinik und schwebte auch nie in Lebensgefahr, dennoch ging es meinem Körper dreckig. Ich war jeden Tag ab 16.00 hundemüde und musste etliche Treffen mit Freunden absagen, weil ich schlafen musste. Ich hatte kaum Energie und Kraft für irgendetwas, außer für mein zwanghaftes Sport-, Ess- und Lernverhalten (ich machte in diesem Jahr Abitur). Alles stresste mich und nichts war genug. Meine Haare fielen büschelweise aus und meine Haut schuppte sich richtig. Ich bekam natürlich lange Zeit meine Periode nicht und entwickelte eine Hormonstörung. 

Bis heute ist es nicht sicher, ob ich einmal Kinder bekommen kann. Sehr drastisch und sehr persönlich, aber gerade in der „heutigen“ Zeit, wo noch mehr Jugendliche als je zuvor von Essstörungen betroffen sind, ist es meiner Meinung nach wichtig, diese negativen Seiten zu teilen. Essstörungen sind scheiße und man steht am Rande des Abgrunds.
Das Leben wird nicht plötzlich „perfekt“, nur weil man dünn ist und (vermeintlich) gut aussieht. Und es dauert wirklich lange, bis man wieder ein einigermaßen „gesundes“ Essverhalten sowie eine gute Beziehung zu seinem Körper entwickelt. Bitte nehmt euch daran kein Beispiel.

Freitag, 11. August 2017

Sanchez & Petey – ein Blick in das witzige Comic

Für alle Comic-Fans, es gibt 2 neue Comic-Helden: Sanchez & Petey

In der Comic-Reihe geht es um die beiden BRFFs (Beste Robo Freunde Forever) Sanchez & Petey aus dem Hause Plem Plem Productions.

Ich habe mir das Comic-Heft Sanchez & Petey #2 „Angriff der Spam-Bots“ und „Das Haus des Grauens“ reingezogen. Zwei witzige Geschichten über den Schultag an Halloween mit den beiden sehr witzig gezeichneten Roboter-Helden. 
 
Zeichner und Autoren des Comics sind übrigens Christopher Kloiber und Maxim Seehagen, den ihr ja von meinen Blog schon von seinem Herrmann Comix und unserem Herbert das Toastbrot kennt -HIER-.

Das Comic mit 2 Geschichten hat 24 Seiten und ist für 3,90 € im 
WHOAOnline-Shop LINK zu kaufen. 
 
Alle die meinen Blog kennen, wissen ja dass ich gute und innovative Comics mag und deshalb kann ich die beiden witzigen Robots nur empfehlen. Egal in welchem Alter, sie machen Spaß. 
Also wer sind schon die Simpsons – jetzt kommen Sanchez & Petey!

Sonntag, 6. August 2017

THE HATE U GIVE: Livia´s Buchvorstellung und Verlosung

Endlich wieder ein Jugendbuch das nicht nur spannend und unterhaltsam ist, sondern auch eine bemerkenswerte Botschaft hat. Das Buch zeigt eine Welt in der Rassismus zur Normalität gehört und man deshalb niemals aufhören darf dagegen zu kämpfen. Das Jugendbuch zeigt mir eine Welt die mir so nie bewusst war, doch sehr realitätsnah ist obwohl es nur eine fiktive Geschichte ist,. Durch die vielen unterhaltsamen Geschichten rundherum ist das Buch für mich daher nicht nur sehr lesenswert sondern auch lehrreich für jugendliche Leser. Das Buch ist empfohlen für Leser ab 14 Jahre, doch es ist absolut für alle Altersklassen geeignet.

Um was geht es in dem Buch? In der Beschreibung steht, dass die 16-jährige Starr in zwei Welten lebt: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzigste Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit…...

Und da beginnt die Geschichte von Starr. Das Buch liest sich sehr schnell, weil man sofort in der Geschichte drin ist. Man fühlt mit der Hauptdarstellerin des Romans richtig mit. Bei den Problemen an der Privatschule aber auch mit ihren schönen und manchmal auch witzigen Momenten mit ihren Freunden.

Deshalb wäre für THE HATE U GIVE auch ein perfektes Buch für die Schule. Das habe ich auch die Lektorin Birte Hecker gefragt. Sie hat das Buch entdeckt und nach Deutschland gebracht.
Birte Hecker: Der Roman wird in den USA bereits als Unterrichtslektüre gehandelt und auch hierzulande würde er toll in den Unterricht passen. THE HATE U GIVE spricht unzählige Themen an, die Landesgrenzen überschreiten und die uns auch in Deutschland berühren: Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit, Vorurteile, Rassismus, die eigene Stimme finden, Freundschaft, Identitätsfindung, Empathie etc. Daneben ist der Roman einfach eine genial erzählte und packende Geschichte, ganz in der Jetztzeit verankert und sehr realitätsnah.

Ich bin da absolut der gleichen Meinung, deshalb bin ich froh es gelesen zu haben und jeder der meinen Blog kennt, weiß dass THE HATE U GIVE perfekt zu meinen Blogthemen passt. Daher habe ich auch ein Buch (original verpackt) incl. Poster für euch zum Verlosen vom cbt-Verlag bekommen, wo ich mich auch noch herzlich bedanken möchte. 
 
Was muss man dafür tun?
Nicht viel!  
Schreibt mir einfach 20.08.17 bis einen Kommentar oder eine Mail, dass ihr das Buch gerne lesen wollt und schon seit ihr im Lostopf. Ansonsten schaut einfach auf die  Teilnahmebedingungen.

Die Autorin Angie Thomas ist auch eine sehr interessante Persönlichkeit. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor und ihr ganzer Stolz war ein Artikel im Right-On! Magazine. Angie Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr Debüt The Hate U Give erntete ein sehr großes Presse- und Leserecho und es schaffte auf Anhieb Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste mit der Folge, dass ihr Buch 2018 sogar verfilmt wird und zu uns in die Kinos kommt.

Allgemeine Informationen zum Buch:
Titel: The Hate u give
Autorin: Angie Thomas
Verlag: cbt Verlag
Preis: 17,99 € (D)
ISBN: 978-3-570-16482-2
Seitenzahl: 496
Erscheinungsdatum: 24 Juli 2017



Die Teilnahmebedingungen für die Verlosung sind folgende: 
     Zum Verlosen gibt es das Buch THE HATE U GIVE incl. Poster
Schreibt mir einfach bis 20.08.17 einen Kommentar oder eine Mail, dass ihr das Buch gerne lesen wollt und schon seit ihr im Lostopf.
Dein Wohnsitz bzw. deine Postadresse sollte innerhalb von Deutschland sein.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. Auf dem Postweg verloren gegangene, oder beschädigte Gewinne hafte ich nicht. 
Der Gewinner wird hier auf meinen Blog veröffentlicht. Also schaut einfach an diesem Tag vorbei ob ihr gewonnen habt und schickt mir dann bitte innerhalb 5 Tage (ansonsten muss ich neu auslosen) über Mail (Kontakt) eure Adresse damit ich das Buch und das Poster euch auch zusenden kann.

Samstag, 5. August 2017

Ich unterstütze ONE – Mein Beitrag für Zugang zu Bildung aller Mädchen weltweit

ONE ist eine internationale Organisation, die sich mit Unterstützung von fast 8 Millionen Menschen aktiv für das Ende extremer Armut und für Chancengleichheit einsetzt. Für ONE geht es um Kampf gegen Armut nicht um Almosen, sondern um Gerechtigkeit in Form von Überzeugungsarbeit bei führenden Politikern in den Hauptstädten der Welt oder mit innovativen Kampagnen.

Ein Thema der Kampagnen von ONE ist der unzureichende Zugang zu guter Bildung, besonders für die Ärmsten und für Mädchen in armen oder zerrütteten Ländern.
Ich glaube auch, dass ein mangelnder Zugang an guter Schulbildung verantwortlich ist, dass sich Millionen von Menschen weltweit nicht aus extremer Armut befreien können. Was natürlich auch zur Folge hat, dass so auch schwere Krankheiten wie Aids schwerer zu bekämpfen sind. Auch die Geschlechtergerechtigkeit dazu bleibt eine große Herausforderung. Besonders in Afrika stehen Kinderhochzeiten und frühe Schwangerschaften der Bildung von Mädchen noch häufig im Weg.

Diesen Kreislauf versucht ONE zu unterbrechen und hat schon viel dazu erreicht aber natürlich muss noch viel mehr gemacht werden. Deswegen möchte auch ich in meinem Blog darüber berichten um ONE dabei zu unterstützen.
Gerade Schulbildung für Mädchen ist für mich ein sehr wichtiges Thema und deswegen bin ich auch froh, dass die Organisation die übrigens der Sänger von U2, Bono mitgegründet hat, sich dafür auch besonders einsetzt. 
 

Jetzt wollte ich es aber noch etwas konkreter wissen und habe der Organisation ONE ein paar Fragen gestellt, die mich dazu persönlich am meisten interessieren. Warum denken Sie, gibt es immer noch so viele Mädchen auf der Welt, die keine Chancen auf normale Bildung haben und welche Länder sind da besonders betroffen?
ONE: Weltweit haben mehr als 130 Millionen Mädchen keinen Zugang zu Bildung - davon etwa 51 Millionen in Afrika. Insbesondere in den am wenigsten entwickelten Ländern haben Mädchen viel seltener die Chance auf angemessene Bildung als Jungen. Welche Länder besonders stark betroffen sind, lässt sich nicht pauschal sagen, denn das hängt auch von der Bildungsstufe ab. Für beide Geschlechter (und für alle Bildungsstufen) kann man sagen, dass die Situation in Subsahara-Afrika am Gravierendsten ist.
Die UNESCO hat ermittelt, dass 2014 in Subsahara-Afrika die Rate von Kindern im Grundschulalter, die nicht zur Schule gehen, bei ca. 21% liegt. Für Jungen liegt sie bei ca. 19%, für Mädchen bei über 23%. Eine deutliche Geschlechterkluft gibt es auch in Ozeanien (14% der Mädchen und 9% der Jungen im Grundschulalter gehen nicht zur Schule) und in Westasien (14% der Mädchen und 8% der Jungen). Besonders große Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt es zum Beispiel in Somalia. Als Informationsquelle hierfür können wir dir diese Webseite empfehlen. Da kannst Du selbst auch mehr erfahren zu einzelnen Ländern und Regionen.

Ich glaube, dass Bildung der Schlüssel für Gerechtigkeit und friedlichen Zusammenleben ist, so wie es auch Malala Yousafzai sagt. Deshalb denke ich, je mehr man das Thema öffentlich macht, umso besser kann man vielleicht auch was daran ändern, oder?
ONE: Da hast Du Recht. Um etwas daran zu ändern, dass mehr als 130 Millionen Mädchen weltweit immer noch keinen Zugang zu Bildung haben, braucht es eine ganze Menge Unterstützer*innen. Die lassen sich aber nur gewinnen, indem man auf das Thema aufmerksam macht und die Menschen dafür sensibilisiert. Durch Information, Sensibilisierung und Kampagnenarbeit wirbt die entwicklungspolitische Lobby- und Kampagnenorganisation ONE für Unterstützung. Gleichzeitig tragen ONE und seine Mitglieder dazu bei, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass staatliche Programme zur Armutsbekämpfung und Verbesserung der Gesundheitslage in Afrika wirklich etwas bewirken. Zum Beispiel trug ONE dazu bei, dass heute weltweit 18,2 Millionen Menschen  Zugang zu lebensrettenden HIV/Aids-Medikamenten haben. Im Jahr 2000 waren dies lediglich 770.000.

Bono der Sänger von U2 gehört ja zu den Gründern von ONE. Wissen Sie, was Bono von diesem Thema hält?
ONE: Als Mitbegründer von ONE steht Bono hinter den Zielen und Werten der Organisation. Ziel von ONE ist, Druck auf die Politik auszuüben, sodass diese mehr für die Bekämpfung von Aids und anderen vermeidbaren und behandelbaren Krankheiten in den ärmsten Ländern der Welt tut, Kleinbauern fördert, den Zugang zu Energie ausbaut und gegen Korruption kämpft, damit Regierungen von ihren Bürgern zur Rechenschaft gezogen werden können. ONE ist überparteilich und steht somit keiner politischen Richtung nahe.
Vor kurzem war Bono in Berlin, um gemeinsam mit den ONE-Jugendbotschafter*innen und Carolin Kebekus den sogenannten ArtikelONE zu starten. Damit fordern wir deutsche Politiker*innen dazu auf,, sich für die Bekämpfung extremer Armut in der darauffolgenden Legislaturperiode stark zu machen.
Bono sagte dazu Folgendes: „Die ONE-Jugendbotschafter und –botschafterinnen gehören zu den beeindruckendsten Menschen, die ich je getroffen habe. Genau wie die brillante Carolin Kebekus, die zum Umfallen komisch ist … Sie wissen, dass es hier nicht um Almosen geht, sondern um Gerechtigkeit. Es geht nicht um Parteinahme, sondern darum, eine Führungsrolle zu übernehmen. Wir brauchen jetzt mehr denn je ein Deutschland, das im Kampf gegen extreme Armut vorangeht. Der Kampf gegen extreme Armut könnte tatsachlich das große Ding sein, auf das sich alle seriösen Parteien in diesem Wahlkampf verständigen können. Das ist eine große Vision, aber darin seid ihr Deutschen ziemlich gut“ .

Und jeder kann dabei helfen. Beim girlscount.one konnte man ganz einfach mitmachen in dem man online die Aktion JEDES MÄDCHEN ZÄHLT (LINK) unterschreibt. Mitgemacht haben weltweit sehr viele Menschen, von Malala Yousafzai, Charlize Theron, Bono oder Lena Gercke und natürlich habe ich (mit der Nummer 13111) auch schon mitgemacht. 
 
Aktuelles über JEDES MÄDCHEN ZÄHLT kann man auch gerne HIER lesen.



Freitag, 4. August 2017

Der Perlacher Muggl – Meine Gipfelbesteigung des Münchner Mini-Bergs

Mitten im Perlacher Forst, dem riesigen Waldgebiet am südlichen Stadtrand von München ragt der Perlacher Muggl über die Baumgipfel. Ok, groß ist er nicht. Der Aussichtsberg misst nur 26 Meter. Aber dafür hat man eine richtig tolle Aussicht bis zu den Alpen. 

 
Was für mich total interessant ist, wie der Perlacher Muggl entstanden ist. Im zweiten Weltkrieg waren genau an diesem Platz nämlich riesige Bunker mit Flugabwehrgeschützen und da diese nach dem Krieg zu groß waren um abgebaut werden zu können, hat man diese einfach zugeschüttet. So entstand er und mittlerweile ist auch ein schöner Pavillon am Gipfel des Muggls mit viel Infomaterial über die Münchner Wald- und Forstgeschichte. 

 
Das Wort Mugl kommt übrigens aus dem südbayrisch/österreichischen Dialekt und heißt übersetzt Hügel.

Damit man sich darunter was vorstellen kann, hab ich den Perlacher Muggl bezwungen und hier die Fotos meiner 26 Meter hohen Gipfelbesteigung. 😂

- Mein Ausflugtipp für die Ferien -

Sonntag, 30. Juli 2017

Was ist Zukunft? Aus meiner Kolumne für LangweileDich.net

Was ist „Zukunft“: Den Begriff kennt jeder Mensch. Darüber machen sich viele Menschen ihre Gedanken, manche zu viel und manche zu wenig. Viele freuen sich darauf und wissen schon ganz genau, was sie damit machen wollen. Man kann es nicht anfassen aber dennoch spüren. Es gibt die Leute, die fürchten sich davor, manche auch ganz im Gegenteil. Der Begriff, den ich beschreibe, kann sich in andere Formen verwandeln, in Gegenwart oder in die Vergangenheit. Ich kann also vorwärts über den Zebrastreifen gehen oder rückwärts aber nicht beides gleichzeitig. Denn das ist nicht möglich.
 
Zukunft ist ein sehr vielseitiger Begriff, welcher bei vielen Jugendlichen gar nicht mehr relevant ist. Warum eigentlich?
Wir leben in der Gegenwart und interessieren uns meistens nur für das Hier und Jetzt. Aber die Zukunft ist doch das Entscheidende. Denn sie ist unsere spätere Gegenwart. Was passiert vielleicht morgen? Wird Donald Trump weiter gegen den Umweltschutz sein? Hat Frau Merkel morgen schon ausgemerkelt und was passiert tatsächlich, wenn die ganze Antarktis mal schmilzt? Wegrennen? Wohl kaum, wohin auch? Wir Menschen haben bis jetzt nur die Möglichkeit, in der Gegenwart zu handeln und in Zukunft unsere Werke zu sehen. Warum fangen wir damit nicht langsam an, zu handeln?

Wie heißt es so schön: Ein kleiner Schritt für den Menschen aber ein großer Schritt für die Menschheit. Ein schöner Spruch, der auch sehr gut zur Politik passen könnte (auch wenn er auf den Mond bezogen war; Aber was für den Mond passt, kann doch für unserer Erde ja auch nicht schlecht sein): Mülltrennung gegen Umweltverschmutzung, Respekt für Polizisten oder mehr fair trade-Produkte kaufen, welche sehr armen Menschen in Entwicklungsländern einen Schritt in ein besseres Leben geben können. Aber auch Bildung für alle Kinder und ganz besonders für die Mädchen in der dritten Welt sind für die Zukunft sehr wichtig. Hier kann man doch schon sehen, dass noch einiges zu machen wäre.
Sind all diese Dinge denn so schwer, dass man sie nicht ausführen kann, oder eher will? Ich kann das nicht verstehen. Ich würde es gerne mal so sehen: Keiner vermüllt oder randaliert doch seine Straße, in der er lebt, oder wirft seinen Müll vor seine eigene Haustüre? Warum kann man nicht einfach seine Stadt oder auch sein Land und die Welt, in der er lebt, genauso behandeln? Mit dem gleichen Respekt, als wäre es seine eigene Straße?
Ich glaube, dass wir alle bedenken sollten: Den Ort den wir „Zuhause“ nennen, wollen wir doch nicht wirklich zerstören, nur weil wir Menschen uns nicht über alle Themen einig sind. Die Welt war, ist und bleibt eine große Gesellschaft, die wir unsere Freunde nennen dürfen. Das ist doch eine große Ehre, die wir nicht kaputt machen sollten, denn wenn die Welt erst einmal kaputt ist dann kann man sie nicht wieder reparieren.
Was ist also Zukunft? Eine entfernte Gegenwart: Man nennt es auch die mögliche Zukunft. Und ich hoffe ganz stark an die Vernunft aller Menschen. Ich muss mich also entscheiden, gehe ich über den Zebrastreifen und blicke nach Vorne oder sehe ich lieber zurück? Wir haben es alle selbst in der Hand, wie unsere Zukunft aussehen kann. Meine Wunsch-Zukunfts-Vorstellung mag naiv wirken aber es ist ja auch nur eine mögliche Zukunft.
Also, ich blicke auf alle Fälle lieber nach Vorne.
Alle LwDn-Artikel sind HIER zu lesen