Mittwoch, 29. Juli 2015

Die Thundermans - Meine Lieblingsserie im Focus (+ Interviews)


Vermutlich hat ja jeder von Euch seine lieblings Fernsehsendung. Bei mir ist es z.B. "Shopping Queen", "Wer weiß denn sowas?", "Emma, einfach Magisch", "Magie Akademie" und vor allem die "Thundermans".
"Die Thundermans" sind eine amerikanische Comedy-Jugendserie und ist auf Nickelodeon zu sehen.

"Die Thundermans" sind eine Familie von Superhelden und versuchen  nach außen ganz normal zu wirken. Natürlich kommt es dann immer wieder zu Schwierigkeiten und dadurch treten sie regelmäßig von einem Fettnäpfchen ins andere, besonders die Zwillinge Phoebe (Kira Kosarin) und Max Thunderman (Jack Griffo).
Natürlich haben auch diese beiden besondere Kräfte. Phoebe und Max haben z.B. die Fähigkeit Gegenstände oder auch Personen einzufrieren oder aufzutauen. Der Unterschied der beiden ist nur, dass Max der böse der Serie ist, also zumindest würde er gerne der Böse sein.
Die Familie besteht also aus den Zwillingen und ihren Eltern Hank und Barbara und den jüngeren Kindern der beiden, nämlich Billy und Nora Thunderman, sowie ihrem Haustier, dem Hasen Doktor Colosso. Und dieser Doktor Colosso ist nicht nur ein sprechender Hase, sondern durch eine superkraft verwandelter Superschurke, klingt Komisch und das ist auch Komisch.
Foto: Nickelodeon

Den Titelsong der Serie "Living a double Life" wird übrigens von den Hauptdarstellern Kira Kosarin & Jack Griffo gesungen.
Die Serie hat wirklich einen wahnsinnig komischen Humor und ich lache, alle gefühlte 5 Sekunden.


*** Mein Buchtipp - Hier - Was Jugendliche heute wirklich denken von  Autorin Melanie Mühl ***

  Die Interviews

Die deutsche Übersetzung ist sehr gut gelungen und auch die Synchronstimmen passen perfekt zu den Schauspielern.
Deswegen habe ich mich mit den zwei Synchronsprecher Patrick Baehr und Jennifer Weiss über die Thundermans unterhalten.

Patrick Baehr ist die Stimme von Jack Griffo (in der Serie Max Thunderman) und Jennifer Weiss ist die Stimme der amerikanische Schauspielerin Keely Marshall, die in der Serie "Sarah" verkörpert. Sarah ist in der Serie die heimliche oder eher unheimliche Verehrerin von Max, was er aber nicht so toll findet, weil er ihre Gefühle nicht erwidert, fragt sich aber nur wie lange noch?


Wie bist du zu diesem Job, also Jack Griffo zu sprechen, gekommen? 
Patrick: Ich bin, wie das für größere Serienrollen üblich ist, zu einem Stimmcasting gegangen. Im Endeffekt ist das nicht anders als ein normales Casting, nur viel kleiner. Mehrere Sprecher probieren sich auf eine Rolle. Du siehst einen bestimmten Ausschnitt aus einer der Folgen und der wird dann aufgenommen. Wichtig ist dabei allerdings noch nicht die Lippensynchronität, sondern viel mehr die Frage, wessen Stimme am besten auf die Rolle passt. Wenn alle Sprecher aufgenommen wurden, entscheidet der Sender (bei Kinofilmen der Verleih) welche Stimme der Originalschauspieler im Deutschen bekommt.

Ich finde besonders den Humor in der Serie total lusitg und daher auch die witzigen Gespräche zwischen Max und Phoebe. Wie gefällt dir denn diese Art von Humor? Musst du bei deiner Arbeit dann auch so viel lachen?
Patrick: Auf jeden Fall! Auch, weil man als Sprecher immer den Originalton hört, bevor man selber ran darf. Dadurch, dass es bei der Übersetzung immer sehr schwer ist, Wortwitze oder besondere Eigenheiten der Originalsprache zu übertragen, entstehen in der deutschen Version sogar manchmal ganz neue Witze. Generell ist es herrlich, zuzusehen, wie sich Max und Phoebe gegenseitig das Leben schwer machen, nur um dann zu merken, dass sie ihr Ziel nur gemeinsam erreichen können. 
Jennifer: Leider komme ich kaum dazu, mir die Serie anzuschauen. Als Synchronsprecher hat man oft viele Projekte nebeneinander laufen. Da kommt man mit dem Gucken irgendwann nicht mehr hinterher. Und während der Arbeit selber bekomme ich ja nur die Teile zu sehen, in denen meine Rolle "Sarah" auftaucht. Was den Humor betrifft, weiß ich aber, wie sehr sich die deutschen Autoren ins Zeug legen, damit es auch in unserer Sprache lustig wird. Lachen tun wir beim Synchron immer viel, das macht es zu so einem schönen Beruf. :) 

Gefällt dir diese Serie auch selber? 
Patrick: Klar! Lustig  ist auch, dass mein Vater ein großer Fan der Serie ist. Das ist das Schöne an „Die Thundermans“: Es ist für jeden etwas dabei.
Jennifer: Wie gesagt bekomme ich nicht allzu viel davon mit. Aber ich mag Sarah sehr gerne. Ich finde es immer witzig, wie sie Max auf die Pelle rückt. Schade, dass sie keine Superkräfte hat!

Bist du bei der Synchronisation dann immer alleine oder sind dann immer alle gemeinsam im Studio?
Patrick: Ich bin fast immer allein im Studio. Das ist für die Organisation der Aufnahmen von Vorteil. Manchmal spreche ich aber auch mit Victoria Frenz, der Sprecherin von Phoebe, zusammen. Freut mich, dass dich das Thema  „Synchronisation“ so interessiert! Ich wünsche dir noch viel Erfolg mit deinem Blog!


Als Fazit zur Serie kann ich nur sagen, wer lustige und manchmal leicht überdrehte Comedy mag, der ist hier richtig, egal wie alt man ist.


Mein Lesetipp:
Mit Synchronsprecher Florian Hoffmann über Emma, einfach magisch und Spiderman -LINK-



1 Kommentar:

lenasbücherwelt hat gesagt…

Toll, dass du ein Interview mit den Beiden machen konntest! Ich werde mir die Serie gleich einmal anschauen ;)

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