Samstag, 27. Februar 2016

Das erste Kapitel meines Kinderbuches - Das außergewöhnliche Leben der Wespe "Sting"

Ich habe mir mal vorgenommen für Kinder ab 3 Jahren spannende Geschichten zu schreiben. Das erste Kapitel ist fertig und HIER werden die gesammelten Geschichten über die Wespe Sting zu lesen sein.
Ebenso möchte ich mich auch bei Illustrator Achim Ahlgrimm für das extra angefertigte Bild der Wespe Sting bedanken.



Band 1






Das außergewöhnliche Leben der Wespe "Sting"


oder

Die Geschichte einer Wespe die ausflog und fernab in einer dunklen Welt viele Abenteuer erlebte, Freunde fürs Leben fand und fast ein ganzes Leben lang den Weg nach Hause suchte.


Von Junior-Bloggerin Livia

"Sting" gezeichnet von Illustrator Achim Ahlgrimm

Homepage von Achim Ahlgrimm


Einführung

Ich bin Sting, eigentlich eine ganz normale Wespe aber was ist schon normal?
Mein Leben war nicht immer normal, warum?
Weil manchmal das Leben komisch ist und dann alles anders läuft als gedacht.
Deswegen erzähle ich euch nun meine Geschichte, wie ich ausflog und über lange Umwege den Weg nach Hause geschafft habe.
Fast mein ganzes Leben habe ich versucht nach Hause zu kommen. Jetzt, nach so langer Zeit hab ich es geschafft. Ich bin wieder zu Hause.
Ich habe viele Abenteuer erlebt, viele neue und treue Freunde gefunden aber ich musste auch gegen übermächtige Gegner kämpfen während ich versuchte den richtigen Weg zu finden.


Wie alles begann…..

Ich weiß noch genau, ich war eine junge und naive kleine Wespe. Ich war immer die kleinste von allen anderen Wespen. Oft wurde ich gehänselt, weil ich eben kleiner war als alle anderen und genau da fängt meine Geschichte an.

.hey Zwerg, hörte ich es immer wieder. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich an so was gewöhnen kann. Aber ich tat es irgendwann. Niemand, außer meine Eltern nannten mich Sting, alle sagten immer nur Zwerg zu mir. Klar, ich war auch kleiner als alle anderen und im Fliegen war ich auch nicht wirklich die Krönung der Wespen.

Eines Tages….
ich flog, wie immer alleine über unsere Wiese. Mir war laaaaangweilig. Da plötzlich sah ich am Horizont etwas aufblitzen. Nur kurz, ein Flackern. Erst dachte ich mir nichts dabei. Aber plötzlich war dieses Flackern wieder zu sehen. Tja, so war meine komplette Aufmerksamkeit bei diesem Flackern und ich entschloss mich kurzfristig mir das ganze mal etwas genauer anzusehen. Was nicht die beste Idee war, weil dieser Entschluss mein Leben veränderte. Aber meine Neugier war stärker. Ich zwickte meine Augen zusammen um das fremdartige Glitzern besser zu erkennen. Dann flog ich einfach darauf los. Das Glitzern wurde immer deutlicher. Nach ein einiger Zeit merkte ich, dass mir langsam die Puste ausging. Ich muss eine Pause machen, dachte ich mir. Ich flog also zu einem Baum in der Nähe und ruhte mich erstmal aus. Völlig außer Puste schaute ich mich das erste mal um und ich sah… ich sah eine völlig neue Gegend. Hier war ich noch nie, ich hab mich verflogen.
Na super, dachte ich mir. Jetzt hast du dich auch noch verflogen. Keine Wespe weit und breit.
Der Himmel wurde langsam immer dunkler und es wurde auch etwas kühler. Ich bekam es immer mehr mit der Angst zu tun. Wenn ich jetzt nicht mehr nach Hause finde? Aber jetzt konnte ich nicht mehr zurück fliegen, weil es sehr schnell immer dunkler wurde. Ich suchte mir dann auf den Baum ein ruhiges Plätzchen und hab mich entschlossen am nächsten Tag den Weg nach Hause zu suchen.
Was war das für ein Tag? Mein Gedanken kreisten über meinen Übermut und das Glitzern.
Als mich plötzlich ein Geräusch aus meinen Gedanken riss. Ich drehte mich Richtung Geräusch um. Hinter einem Blatt hörte ich nun ein Rascheln und ein Schluchzen.
Es hörte sich irgendwie traurig an. Dann flog ich vorsichtig zu dem Blatt und lugte langsam hinter das Blatt. Mein Herz schlug immer schneller.
Ich traute meinen Augen nicht.
Ich sah in ein trauriges Gesicht mit Tränen in den Augen.
Wer bist du denn? fragte ich.
Die traurigen Augen sahen zu mir hoch und ich hörte erst mal nur ein wimmerndes Genuschel und ich verstand dann als erstes so was wie, Socki das Birnchen. Du heißt Socki? fragte ich nach.
Dann sah ich ein kurzes Lächeln über das kleine Gesicht huschen. Nein, mein Name ist Spoti, und ich bin ein Glühwürmchen. Ein Glühwürmchen? Sagte ich und über meinen Kopf bildete sich ein großes Fragezeichen. Was bitte ist ein Glühwürmchen? Die Antwort auf meine Frage kam sehr schnell. Na ja, ein Glühwürmchen eben und ich kann im Dunkeln leuchten, sagte Spoti und wer bist du?
Ich bin Sting, eine Wespe und ich habe einen Stachel aber keine Angst. Ich bin nur etwas traurig, weil ich mich verirrt habe. Ich weiss nicht wo ich bin.
Da geht es dir wie mir, ich habe mich auch verirrt, sagt Spoti.
Sag mal Spoti, sagte ich, hast du auch das komische Glitzern hinter den Baum gesehen?
Spoti schaute mich mit großen Augen an und meinte: Ja, da drüben ist ein Haus, da wohnen Menschen.
Menschen? Dachte ich mich.
Kennst du diese Menschen fragte ich Spoti. Ja, soll ich dir morgen früh das Haus mal zeigen?
Da musste ich nicht lange überlegen, ich wollte dieses Haus aus der Nähe betrachten.
Mit einem Grinsen nickte ich mit dem Kopf und somit haben wir uns entschlossen am nächsten Tag uns auf den Weg Richtung Menschen-Haus zu machen.
Am nächsten Morgen flogen wir sofort los. Spoti wollte mir ja nur kurz das Haus zeigen und danach wollte jeder von uns beiden wieder den Weg nach Hause suchen.
Wir flogen und flogen und dieses Haus wurde immer größer. Bis wir plötzlich vor einem riesigen Berg standen, was sich also Haus nannte.
Wow, pfiff ich – das ist aber groß und hier wohnen Menschen?
Ja aber pass auf, Menschen sind sehr groß und gefährlich. Da wird dir auch dein Stachel nicht viel helfen, fürchte ich. meinte Spoti.
An einem Fenster war ein Spalt offen. Mir fiel dann nichts besseres ein als durch diesen Spalt zu fliegen. Was im nachhinein ein Fehler war aber wie sollte ich das zu diesem Zeitpunkt wissen.
Die Sonne schien selbst durch das Fenster durch, es war taghell aber seltsam leise.
Die Luft war euch feuchter als draußen, das hätte mich zurückhalten sollen aber ich war einfach zu neugierig.
Spoti war immer dicht hinter mir und ich bekam immer mehr Angst. Komm schon, Sting wir müssen umkehren. Aber ich hörte nicht auf ihn.
Wir landeten auf einem sehr glatten und weißen Ding. Was ist das? fragte ich Spoti. Nun das ist ein Waschbecken, die Menschen benutzen es um sich zu waschen. Ich dachte mir noch was das kleine Glühwürmchen alles so weiß, als plötzlich ein großer Mensch zu sehen war.
Wir erschraken so sehr, dass wir in das Becken fielen, unserer Flügel wurden nass und wir konnten sie daher nicht mehr einsetzen.
Wir rutschten in die Tiefe und plötzlich war alles dunkel.
Ich weiß nicht wie lange wir ohnmächtig waren aber als wir wieder aufwachten, waren wir in einem dunklen feuchten Rohr. Umgeben von Wasser und Schlamm hingen unsere Flügel wie nasse Waschlappen an unseren Körpern.
Wo sind wir hier nur gelandet? Was ist passiert?
Ich sah Spoti fragend an, bis er eine Idee hatte. Ich glaube wir sind durch den Abfluss des Waschbeckens hier gelandet. Wir kommen so hier nicht mehr raus, ich glaube wir müssen uns einen anderen Weg nach Hause suchen. Meinte Spoti. Nun, ich wusste zwar nicht genau was er meinte aber ich wusste, dass er recht hatte. Der Weg nach Hause wir nun etwas länger werden. Ok Spoti, dann mach mal Licht. Lass uns einen neuen Weg suchen.
Bis dahin war ich noch recht optimistisch, bis Spoti sein Licht anknipste……….



Wie es weiter geht?

Zu lesen HIER

Eure Junior-Bloggerin Livia

Kommentare:

Heiko Graupner hat gesagt…

Ich kann nur sagen, ich bin begeistert. Es liest sich super und hat mich ( trotz meines schon etwas höheren Alters ) in den Bann gezogen. Weiter so.

ocki hat gesagt…

Deine Geschichte ist sehr schön geworden!

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