Freitag, 29. April 2016

Laura Chaplin und mein Einblick in die Welt der Humor-Aktivistin

Mein Interview soll ein kleiner Einblick in die Welt von Laura Chaplin sein, da es sich wirklich lohnt sich diese Welt mal anzusehen. Laura ist nicht nur die Enkelin des großen Charlie Chaplin, sie setzt sich auch um das Vermächtnis ihres Großvaters ein. 
Aber sie will noch viel mehr, denn Humor ist für sie mehr als nur Lachen – Humor und Lachen ist für sie ein Menschenrecht und dafür setzt sie sich auch ein. Mit ihrer Aktion „Laura Chaplins Humor- und Lachmanifest 2016“ bereitet sie eine Petition an die UNO vor. Ich finde das eine super Idee und ich glaube auch dass Lachen eine mächtige Waffe sein kann und diese muss man beschützen.
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ war übrigens das Lebensmotto von Charlie Chaplin (1889-1977) er war außerdem nicht nur Erfinder des Slapsticks und der Parodie sondern er war auch ein Familienmensch und das alles zusammen hat ihn zu einem der bekanntesten Menschen auf der Welt gemacht – bis heute.
Laura Chaplin war in England Model und TV Moderatorin bevor sie in Lausanne Mode und Design zu studierte. Aber ihre größte Leidenschaft ist die Malerei. Ihre Pop-Art Bilder werden in der ganzen Welt ausgestellt. Außerdem ist sie Botschafterin bei „Moi pour toit“, einer Organisation, die sich für Straßenkinder in Kolumbien einsetzt. Am 16.04.2016 ist nun auch ihr erstes Buch veröffentlicht worden „Lachen ist der erste Schritt zum Glück“.

          
              Hier das Interview: 

   




Ich würde von dir gerne erst mal mehr von deiner Aktion „Laura Chaplins Humor- und Lachmanifest 2016“ wissen. Was war die Idee zu deiner Aktion und welches Ziel verfolgst du damit?
Laura: Ich möchte unseren Planeten fröhlicher machen. Die Menschen sollen sich bewusst anlächeln auf der Straße, im Büro, im Bus oder in der U Bahn statt auf ihre Smartphones zu starren. Kleinkinder lachen bis zu 500 Mal pro Tag, Erwachsene im Durchschnitt nur mehr 15 Mal. Da stimmt doch etwas nicht mehr in unserer Gesellschaft! Die Menschen leiden unter großem Stress und Zukunftsängsten. In den Medien liest und hörst du nur mehr von Katastrophen, Krisen und Terror. Es ist die Aufgabe von uns allen die Welt und unsere Gesellschaft wieder entspannter zu machen und das beginnt schon mit einem Lächeln, das du jemand anderen schenkst! Du schenkst Freude und es kostet dich nichts!

Das Lachmanifest zum Nachlesen – HIER -

ISBN: 978-3-455-50381-4

Zu deinem Buch „Lachen ist der erste Schritt zum Glück“. Wie lange war für dich die Vorbereitungszeit für das Buch?
Laura: Ich habe 2 Jahre mit meinem Team für diese Buch recherchiert. Lachen ist ein sehr komplexes und wichtiges Thema.

Facts zum Buch: Es ist am 16.04.2016 erschienen und zu Thema:

Andere zum Lachen zu bringen und selbst zu lachen, macht glücklich. Laura Chaplin nimmt das Phänomen unter die Lupe und stellt fest: Lachen bereichert nicht nur das eigene Leben, sondern hat auch die Kraft, die Welt zu verbessern.

Alle Informationen zum Buch gibt es - HIER -  


Du schreibst ja auch über persönliche Anekdoten mit Michael Jackson, kannst du mir was darüber erzählen?
Laura: Michael war ein Freund unserer Familie und hat uns oft in der Schweiz besucht. Er war unglaublich nett, höflich und hilfsbereit. Wir haben oft miteinander telefoniert .Zu Weihnachten hat er immer tolle Geschenke geschickt. Ich durfte mit ihm sogar einmal bei einem Konzert  gemeinsam auf der Bühne stehen. Es war gigantisch. Michael Jackson war und ist der König des POP. Sein Tod hat mich sehr getroffen.

 
Hast du eigentlich schon mal in München die „Michael Jackson Gedenkstätte“ am Promenadenplatz gesehen?
Laura: Nein habe ich noch nicht gesehen. Bei meinem nächsten Besuch in München sehen wir uns das gemeinsam an!

»Die Gedenkstätte von Michael Jackson würde ich Laura sehr gerne mal zeigen, weil es was ganz besonderes in München ist. Die Gedenkstätte wurde am Todestag von Michael Jackson nämlich spontan an der „Di-Lasso-Statue“ errichtet und bis heute pilgern Musikfans aus der ganzen Welt dort hin. Bis heute werden täglich die Kerzen ausgewechselt und angezündet



Du schreibst ja in deinem Buch auch über deinen Großvater Charlie Chaplin? Welches ist deine Lieblingsgeschichte?
Laura: Seine ganze Lebensgeschichte ist wie ein Märchen. Als Kind lebte er im Armenhaus, lernte nicht einmal richtig lesen und schreiben und wurde doch, wegen seines Talents, seines  starken Willens ,der erste und berühmteste Filmstar der Welt. Er hat immer an sich geglaubt, nie aufgegeben und ist ein Vorbild für uns alle! Er hat uns gezeigt, dass jeder seinen Traum leben sollte und seine Ziele erreichen kann.

Wie war für dich deine Schulzeit als Enkelin von Charlie Chaplin. Gab es da auch mal negative Erlebnisse?
Laura: Naja, manchmal haben die Mitschülerinnen mich gehänselt und Dinge wie „Chaplin du kannst ja sprechen oder du kannst ja sogar richtig gehen“ gesagt, aber das hat mich nicht sehr berührt.


Du hast ja leider deinen Großvater nicht mehr kennengelernt aber was weißt du über den privaten Charlie Chaplin. An welche Geschichte über ihn denkst du am liebsten?
Laura: Ich bin bei meiner Großmutter Oona aufgewachsen und sie hat jeden Tag von Charlie gesprochen. Er war die Liebe ihres Lebens! Nur wenige wissen, dass Charlie Chaplin nicht nur ein Friedensaktivist sondern auch ein aktiver Tierschützer war. Er hat Menschen und Tiere respektiert und geliebt.
Ich habe gesehen, dass du auch Pop-Art Bilder malst. Welche deiner Bilder sind dir am wichtigsten?
Laura: Ich male seit meiner Kindheit und freue mich wenn den Menschen meine Bilder gefallen. Mitch Winehouse, der Vater von Amy Winehouse, hat das Potrait, das ich von Amy gemalt habe, gekauft. Es hängt jetzt als Andenken an seine Tochter in seinem Wohnzimmer. Darauf bin ich stolz!

 

Zum Abschluss noch eine Bitte von Laura Chaplin:
Bitte unterstützt meine Petition an die UN, damit „Das Recht zu lachen und andere Menschen zum Lachen zu bringen“ in die Charta der Menschenrechte aufgenommen wird! Ihr findet alle Informationen auf der Homepage meiner neuen Organisation www.charliesmile.org  mit der ich mich so wie mein Großvater Charlie Chaplin für Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit einsetze!



Natürlich unterstütze ich Laura auch dabei und habe meine Stimme dafür abgegeben. Lachen als Menschenrecht!

   

Eure Junior-Bloggerin Livia



Bedanken möchte ich mich nicht nur an Laura sondern auch an Walter Lutschinger Geschäftsführer von www.charliesmile.org, der mich bei der Übersetzung der Fragen und Antworten unterstützt hat.

Kommentare:

Emy SweetRedStrawberry hat gesagt…

Schöner Post!
VG Emy

http://xsweetredstrawberry.blogspot.de/

Cleo Schreibwelt hat gesagt…

Tolles Interview
kiss, cleo
www.creativschreiben.blogspot.com

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