Samstag, 12. November 2016

Kapitel 5 meines Kinderbuches "Sting: Wozu sind Freunde da

Das außergewöhnliche Leben der Wespe "Sting"
oder

Die Geschichte einer Wespe die ausflog und fernab in einer dunklen Welt viele Abenteuer erlebte, Freunde fürs Leben fand und fast ein ganzes Leben lang den Weg nach Hause suchte.

Geschichte von Junior-Bloggerin Livia
"Sting" gezeichnet von Illustrator Achim Ahlgrimm 





Kapitel 5
Wozu sind Freunde da
Mit Spoti und seinem hellen Licht auf dem Rücken ging Lucy langsam der Strömung entlang aus der sie gekommen sind. Hoffentlich sieht Sting das Licht, dachte sich die Ratte. Sie gingen langsam und schauten auch immer in alle Richtungen um vielleicht die kleine Wespe zu sehen. Aber sie sahen nichts. Nur die dunklen feuchten Wände und die kleinen Höhleneingänge.
Sting schlief immer noch entkräftet wie er war. Er bemerkte das Licht nicht, das immer heller wurde und langsam an ihm vorbei zog.
Wir werden ihn niemals finden“ winselte Spoti, der ja immer schon etwas ängstlicher war. „Jetzt mach dir nicht ins Hemd“, antwortete Lucy, „du bist ja schlimmer als meine Oma.“
Das Licht war jetzt ganz nah am schlafenden Sting angekommen und langsam zog das Licht an ihm auch wieder vorbei.
Aber plötzlich stoppte Lucy die Ratte. Sie hatte im Augenwinkel etwas bemerkt. Fast wollte sie nicht stehen bleiben aber ihr Instinkt sagte ihr etwas anderes. „Was ist los?“ sagte das Glühwürmchen auf ihrem Rücken. Lucy sah sich um aber sie bemerkte nichts Ungewöhnliches. Nur die feuchten dunklen Wände und einen kleinen Stein. Aber irgendetwas war hinter diesem Stein. Sie sagte leise zu Spoti, dass er mal vorsichtig in die Richtung in der sie zeigte strahlen sollte. „ Siehst du das auch?“ meinte die Ratte. „Wo? Ich sehe nichts“ Spoti kniff sich seine Augen zusammen und versuchte ganz genau hinzusehen. Lucy ging langsam Richtung Stein. „Das ist ein Stein“ sagte Spoti. „Hast du noch nie einen Stein gesehen?“ Lucy wurde plötzlich viel entspannter. „Doch habe ich aber du offensichtlich nicht die kleine Wespe die hinter dem Stein liegt, du Adlerauge“
Sie stürmten sofort zu Sting und versuchten ihn zu wecken.
Was ist los, dachte ich mir plötzlich. Wer rüttelt mich da so streng. Ich hörte zwei Stimmen und sie kamen mir bekannt vor. Ich machte meine Augen auf und sah meine zwei Freunde mitten ins Gesicht. Gott sei dank, dir geht’s gut, sagte Spoti. „Ja“ sagte ich. „Und was hat da so lange gedauert?“ Wir lachten und umarmten uns und Spoti sagte mit einem Lächeln, „Also wir wollten es nur etwas spannender machen, aber keine Angst ich habe dich natürlich sofort gesehen hinter dem Stein“ Lucy grinste und sagte „ Wozu sind Freunde da? Wir helfen uns in der Not und zusammen werden wir auch den Weg nach Hause finden.“
Das ist richtig, danke euch beiden. Aber wo sind wir jetzt und wohin sollen wir jetzt gehen? Sagte ich fragend zur Ratte Lucy. „Nun, antwortete sie wir müssen erstmal wieder Richtung Wasserfall, weil hinter dem Wasserfall der Weg nach draußen ist.“
Wir gingen also Richtung Wasserfall, was eigentlich nicht so schwer war. Einfach dem Wasser entlang. Nach einiger Zeit war auch schon wieder das typische Geräusch zu hören. Das Geräusch des Wasserfalls.
Dann standen wir direkt vor dem Wasserfall aber das was wir hier sahen, hat uns nicht gefallen. Den Wasserfall haben wir erreicht aber er ist viel zu hoch und es gab keine Möglichkeit irgendwie da hoch zu kommen.
Wie sollen wir nur da hoch kommen?“ meinte Spoti. „Wir können nicht fliegen weil unsere Flügel noch total feucht sind und Lucy kann da auch nicht hochklettern.“
Ja das ist ein Problem, gab Lucy zu. „Ich dachte nicht, dass der Wasserfall so hoch ist und es auch keine andere Möglichkeit gab um da hochzukommen.“
Es gab also nur eine Möglichkeit, wir müssen in eine der Höhlen. Das war der einzige Weg hier raus. Irgendwie müssen wir auf die andere Seite des Wasserfalls kommen.
Wir entschieden uns für die erste Höhle, direkt unterhalb des Wasserfalls. Wir stiegen langsam hoch zum Einstieg der Höhle. Wir schauten uns an und Spoti knipste sein Licht an. Spoti und ich stiegen wieder auf Lucy´s Rücken und einem mulmigen Gefühl im Magen machte Lucy den ersten Schritt in die Höhle.
Wie geht’s weiter? Bald zu lesen in Kapitel 6. Junior-Bloggerin Livia

Kapitel 1 - 5 sind gesammtelt auch HIER zu lesen
 

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