Samstag, 22. Juli 2017

Livia trifft…. die Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger

Ich habe mich mit einer echten Bundestagsabgeordneten in meinem Lieblingscafé in München getroffen. Katrin Albsteiger von der CSU ist aber außerdem auch noch die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union. Erst einmal habe ich Katrin mit einem „Augenzwinkern“ gratuliert. Sie wurde nämlich vor kurzem im Playboy-Magazin zur 3. erotischsten Politikerin Deutschlands gewählt.
Ich war als erstes schon ein bisschen irritiert als ich über die Playboy-Wahl auf deiner Facebookseite gelesen habe. Aber dafür hat mir dein Kommentar dazu sehr gut gefallen. Aber wie fühltest du dich eigentlich dabei als du davon erfahren hast?
Katrin: Im ersten Moment verdrehte ich die Augen aber es waren natürlich gemischte Gefühle. Auf der einen Seite freut man sich natürlich als „schön“ gesehen zu werden aber auf der anderen Seite will ich als junge Politikerin Inhalte vermitteln und dafür war diese Geschichte eher kontraproduktiv. Grundsätzlich aber schmunzle ich darüber und kämpfe weiter für meine politischen Inhalte.

Zum Thema Bundestagswahl. Am 24 September bist du ja auch wieder dabei und in unserem letzten Interview habe ich dich ja schon mal über das Wahlrecht ab 16 Jahren gefragt (was → HIER zu lesen wäre). Jetzt habe ich mir zu diesem Thema noch mehr Gedanken darüber gemacht und habe mich gefragt ob es nicht sinnvoll wäre ein neues Schulfach Politik ab der 5.Klasse einzuführen um die Grundlagen zu schaffen für ein neues Wahlrecht ab 16 Jahren. Was mich sehr überrascht hat dazu, war dass der 2.Bürgermeister von München Josef Schmid von der CSU bei unserem Gespräch (LINK) darüber sehr begeistert war und das ist ja in der CDU/CSU nicht selbstverständlich. Ich denke, dass man doch keinen Jugendlichen vorwerfen kann, keine Ahnung von Politik zu haben, wenn es ihnen keiner erklärt? Meinst du, dass ein Schulfach Politik möglich wäre?
Katrin: Ja das wäre natürlich möglich. Als ich vor 17 Jahren noch selber in der Schule war, habe ich für die Einführung des Faches Informatik gekämpft und dabei sind wir oft gegen Mauern gelaufen. Das Problem das ich dahinter sehe ist eher, dass unsere Gesellschaft mittlerweile so schnelllebig geworden ist, dass wir alle 5 Jahre ein neues Fach bräuchten. Ich denke da an Medienkunde oder Ernährung weil ich damit des öfteren schon konfrontiert wurde. Wenn man jetzt ein neues Schulfach einführt, würde das aber dann auch bedeuten, dass andere Fächer gekürzt werden müssen, da sonst die Schulen natürlich an ihre zeitlichen Grenzen stoßen würden. Meine Überlegung heute wäre dahingehend deswegen, in einem Fach wie Deutsch mehr die gesellschaftlichen politischen Entwicklungen miteinzubeziehen. Ich kann zum Beispiel eine Erörterung durchaus am Beispiel einer politischen Fragestellung machen. Das wäre auch in einigen anderen Fächern wie Sport und Religion so zu integrieren und gegebenenfalls auch schon ab der 5.Klasse. Ich glaube, dass wir da im Lehrplan noch mehr den Fokus darauf legen müssen, da wäre ich sofort dabei. Aber ob man dafür gleich ein neues Fach wie Politik dazu braucht, da würde gerne erst einmal ein Fragezeichen dahinter setzen. Denn es kommt ja darauf an, was man dafür streicht. Weil wer was Neues einführen will der muss auf der anderen Seite auch was abzwacken. Und da wären dann die Klassiker bei Kunst, Religion oder Sport und hier zu kürzen bin ich auch kein Fan davon. Deshalb wäre mein Vorschlag eher politische Themen in den schon bestehenden Fächern zu integrieren.

Wäre für dich dann auch die 5.Klasse die politischen Themen in den Unterricht zu integrieren auch der richtige Zeitpunkt?
Katrin: Das kommt natürlich darauf an wie man damit anfängt und ich denke da sind Lehrer ja Experten für Didaktik also wie man Schülern was beibringt. Ich glaube daher, dass ein Fünftklässler durchaus lernen kann, dass es einen Bürgermeister und den Stadtrat oder auch einen Landrat gibt. Ebenso glaube ich nicht, dass es zu früh ist ab der 5.Klasse über Demokratie etwas zu lernen, denn hier werden auch schon Klassensprecher gewählt und das ist auch Demokratie. Oder alleine schon die Wahl welche Lektüre man liest oder wo der Schulausflug hingeht, auch da sieht man schon, dass hier demokratische Prozesse stattfinden.






Jetzt, da ich darüber schreibe, wie das Gespräch mit Katrin so war und über welche Themen wir gesprochen haben, bin ich schon ein bisschen stolz so hautnah zu erfahren welche Gedanken sich Bundestagsabgeordnete über Themen machen, dir mir sehr am Herzen liegen. Auf die Idee von Katrin das Thema Politik einfach in den Unterricht so zu integrieren wie sie es vorgeschlagen hat, darauf wäre ich so nie gekommen. Letztlich ist es einfach nur wichtig, diese Themen in der Schule zu besprechen, egal wie. Aber vor allem war es für mich auch wieder schön zu sehen, dass Politiker auch sehr sympathisch und offen sein können und ich glaube, dass man auf dem Selfie sieht, dass wir auch viel Spaß dabei hatten. Deswegen möchte ich mich zum Abschluss noch mal bei ihr bedanken und wünsche ihr deshalb zu ihrem nächsten ganz großen Projekt, nämlich zur Geburt ihres zweiten Kindes auch nur das Beste. 
 
Aber mit einem Satz den Katrin gesagt hat, möchte ich zum Schluss kommen.
Ich glaube, dass wir da im Lehrplan noch mehr den Fokus darauf legen müssen, da wäre ich sofort dabei.“
Als Schülerin finde ich, wäre das schon mal ein super Anfang.


Freitag, 21. Juli 2017

Jetzt neu auf meinem Blog – Newsletter zum Abonnieren

Ich möchte mich als erstes bedanken für die vielen Menschen die meinen Blog lesen und verfolgen.
Bei den fast 300 E-Mail Abonnenten oder den über 200 Google+ Followern und noch viele mehr die meinen Blog regelmäßig lesen. 

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen auch ein Abo für Newsletters auf meinem Blog einzuführen. 
 
Es ist eine große Bestätigung für mich, dass es so viele Menschen interessiert was ich als Jugendliche zu schreiben habe und deswegen möchte ich einfach mal Danke dafür sagen.

Ich freue mich immer über Kommentare und besonders, wenn dadurch auch mal eine kleine Diskussion entsteht. Denn ich denke, dass es für viele interessant ist, zu sehen was meine Leser über die verschiedenen Themen denken und natürlich ganz besonders auch für mich.

Sonntag, 16. Juli 2017

Mein Fakten-Checker Interview mit Münchens Bürgermeister Josef Schmid

Mit Bürgermeister Josef Schmid im Gespräch
Wie ich in meinem letzten Post → LINK ja schon geschrieben habe, wird ein Portrait von mir als Bloggerin für die Sendung „Die Fakten-Checker“ auf RTL gezeigt. Hier geht es um den Com.mit Award und dafür habe ich auch unseren 2.Münchner Bürgermeister Josef Schmid CSU getroffen um mich mit ihm über meine politischen Jugendthemen, also die mir persönlich wichtig sind, zu unterhalten
 
Natürlich war ich da ziemlich nervös, 
denn man trifft den Bürgermeister nicht täglich. 
Aber er hat mich sehr unterstützt und
 wir hatten dann ein recht unterhaltsames Gespräch. 
 
Meine erste Frage handelte dann über das Abfallproblem aufgrund der Kaffee to go Einwegbecher. In München werden ja pro Tag ca. 190.000 Kaffee to go Becher aus Pappe oder Plastik weggeworfen. In ganz Deutschland heißt das dann sogar 40.000 Tonnen Abfall im Jahr. Bei uns in München gibt es aber 2 Projekte die versuchen das Abfallproblem der Kaffee to go Becher zu lösen. Nämlich RECUP, das ist ein Mehrwegbecher 
im Pfandsystem und die Aktion „Coffeeto go again“ also, dass man einfach 
seinen eigenen Becher mitbringt.
 
Deswegen hab ich Herrn Schmid gefragt, wie er als Bürgermeister das Abfallproblem mit den To-Go Kaffeebechern sieht und was er von den beiden Projekten hält?
Bürgermeister Herr Schmid: Ich als Bürgermeister von München sehe das Abfallproblem durch die Kaffee to go Becher und unterstütze daher jede Kampagne die ich in München auch unterstützen kann. Denn gerade in der heutigen Zeit stellt sich die Frage ob das wirklich noch sein muss. Ich glaube, dass beide Projekte eine sehr gute Lösung dazu wären.

Meine zweite Frage ging an den CSU Politiker Josef Schmid. Innerhalb der CSU gibt es ja auch die Frage ob es gut oder schlecht ist, das Wahlrecht ab 16 Jahren einzuführen. Wie ist Ihre Stellung dazu?
Bürgermeister Herr Schmid: Ich muss dazu sagen, dass ich auch schon mit 16 Jahren politisch engagiert war. Ich finde es deshalb gut, dass du dich jetzt schon so für Politik interessierst und engagierst, denn es war ja bei mir auch so. Ich glaube, dass sich die jungen Menschen in der heutigen Zeit viel schneller auch politisch in die Gesellschaft integrieren und deswegen könnte man langsam darüber nachdenken ob man nicht hier auch wieder den nächsten Schritt geht.

Die ÖVP also die Schwesterpartei aus Österreich sieht das ja im Prinzip anders als die CSU. 
Warum denken sie ist das so?
Bürgermeister Herr Schmid: Die ÖVP hat mit Sebastian Kurz einen ganz neuen aber vor allem jungen Vorsitzenden der auch ein Beispiel dafür ist, dass er unglaublich jung zu politischen Ämtern gekommen ist aber dafür unglaublich gute Politik macht. Das zeigt dann schon, gerade den Menschen die Vorbehalte haben ob ein junger Mensch nicht erst seinen Schulabschluss haben muss. Oder muss er nicht vorher beruflich Fuß fassen können? Nein, das geht in der heutigen Zeit schneller. Selbstverständlich muss man, darf man und soll man auch vorher schon politisch mitreden.

Wäre es deswegen auch nicht gut, wenn man dann schon ab der 5.Klasse das Schulfach „Politik“ (Mein Artikel zum Nachlesen) einführen würde?
Bürgermeister Herr Schmid: Auch hier rennst du bei mir offenen Türen ein. Ich weiß noch wie es damals war als ich noch zur Schule ging, als das Konstruktive Misstrauensvotum von Helmut Kohl gegen den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt war. Da habe ich damals tatsächlich blau gemacht und bin nicht zur Schule gegangen, um die Live-Übertragung aus dem Deutschen Bundestag sehen zu können. Also mich hat Politik von meinem 12. Lebensjahr ab wahnsinnig interessiert und daher glaube ich, dass man mit der politischen Bildung nicht früh genug anfangen kann, gerade in Zeiten wie heute. Über die Frage des Zeitpunktes wann man mit der politischen Bildung beginnt, kann man natürlich reden. Aber eines ist klar, die politische Bildung ist wichtig. Wenn man sieht welche politischen Rattenfänger es gibt, sei es in der extremen Linken (wie es in Hamburg zu sehen war) oder sei es in der extremen rechten Seite, dann kann ich nur sagen, frühzeitig mit der politischen Bildung anzufangen. Es ist wichtig zu zeigen, welchen Wert unsere Demokratie hat und dass Demokratie in unserer Welt nicht selbstverständlich ist.

Können sie sich eigentlich auch mal vorstellen bei der nächsten Landtagswahl zu kandidieren oder 
auch für die Bundestagswahl?
Bürgermeister Herr Schmid: Diese Frage höre ich oft von Journalisten. Ich bin wahnsinnig gerne Bürgermeister von München und das ist das, was mich derzeit jedenfalls, voll befriedigt. Ich bin mit Leib und Seele Bürgermeister und will das auch bleiben.

Jetzt möchte ich mich nochmal bei Herrn Schmid bedanken, dass ich die Möglichkeit bekommen habe das Interview mit ihm durchzuziehen. Es freut mich natürlich auch besonders, dass er auch unsere Jugendthemen so modern sieht. Ich hoffe, dass Herr Schmid in Zukunft noch einige andere CSU-Politiker von seiner jugend-politischen Meinung überzeugen kann und so die Partei noch moderner macht. So und jetzt weiß ich, dass ich nicht nur in einer tollen Stadt wohne, sondern auch einen tollen Bürgermeister habe (so empfinde zumindest ich das 😉).

Und wenn euch meine zwei Beitrage gefallen haben, die auch in der Sendung „Die Fakten-Checker“ zu sehen sein werden, dann würde ich mich freuen, wenn ihr am Samstag den 29.07.2017 um 09.15 RTL Die Fakten-Checker einschaltet. Und besonders würde ich mich auf euer Voting freuen.

Samstag, 15. Juli 2017

Mein Tag mit dem RTL Team für die Sendung „Die Fakten-Checker“

10 Jahre RTL Com.mit Award. RTL ist wieder auf der Suche nach Jugendliche, die sich gesellschaftlich oder politisch engagieren. In diesem Jahr mit dem Thema "Aufmischen, mitgestalten: Junge Mutbürger gesucht!" Jugendliche, die Initiative ergreifen, um in ihrem Umfeld etwas zu bewegen und der Politik unterstützend unter die Arme greifen. Alle Infos der Sendung HIER auf RTL-Online.

Und was soll ich euch sagen. Ich stehe mit meinem Blog im Finale des RTL Com.mit Award 2017.
Ich war so was von überrascht und aufgeregt als ich den Anruf von RTL bekommen habe. Ja und dann ging das auch schon alles ganz schnell. Letzte Woche ist ein Kamerateam gekommen und sie haben mich den ganzen Tag begleitet. 
Das Portrait das davon entstanden ist, wird dann am Samstag 29.07.2017 auf RTL um 09.15 in der Sendung Die Fakten-Checker gezeigt. Aber natürlich nicht nur von mir, sondern von allen 6 Finalisten. Die Preisverleihung ist dann im September in Berlin während der Internationalen Funkausstellung. 
Darauf freue ich mich auch schon, denn ich war ja noch nie in Berlin und egal was passiert, für mich ist es auf alle Fälle eine neue Erfahrung und auch eine schöne Bestätigung für das was ich versuche zu bewirken.

Der Tag mit dem Kamerateam war auch sehr lustig und interessant für mich. Ich habe dem Team erst einmal mein München gezeigt. Wir waren in Schwabing am Marienplatz und am Stachus habe ich eine kleine Umfrage gestartet. Ich habe die Menschen dort gefragt, was sie von den vielen Kaffee to go Einwegbechern halten. Das Interessante daran war, dass sehr viele die Kaffee to go Becher benutzen aber sich eigentlich keine Gedanken über das Abfallproblem machen, das daraus entsteht. 

Hier sieht man mich mit dem Kamerateam, der Redakteurin Sylvia Freudenberger und der Moderatorin, Beauty-Expertin und Selfie-Meisterin Laura
 
Dann habe ich mich mit dem 2.Bürgermeister Herrn Josef Schmid getroffen und ihm einige Fragen über die Müllproblematik durch die Kaffee to go Becher und über das Wahlrecht ab 16 Jahren unterhalten. Das ganze Interview poste ich aber morgen, weil es inhaltlich einfach auch zu viel ist.  
Dadurch wollte ich zeigen, was ich in meinem Blog mache. Eben die politischen Themen die mich als Jugendliche interessieren für alle sichtbar zu machen.
Übrigens die Fotos entstanden während dem Drehen und ich glaube, dass man da erkennt, dass es ein richtiger aufregender Tag für mich war.

Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn dann viele am Samstag den 29.07.2017 die Sendung Fakten-Checker ansehen, denn anschließend kann man auch den Publikumsliebling aus den 6 Finalisten wählen und deswegen freue ich mich auch auf eure Unterstützung.

Übrigens wer wissen will, über welche politischen Themen ich schreibe kann gerne mal HIER zu meinen Political Things oder auch gerne HIER in meinem Gedankenreich alles darüber lesen.

Freitag, 14. Juli 2017

Sonntag, 9. Juli 2017

Politik als Schulfach? Aus meiner neuen Kolumne im Münchner Samstagsblatt

Politische Bildung in der Schule hört sich beim ersten Lesen vielleicht etwas langweilig an. Ist es wirklich notwendig, ein Schulfach »Politik« einzuführen?

LINK zu meinen Kolumnen im Münchner Samstagsblatt
Wenn man das Thema genauer betrachtet, kann das spannender werden, als viele denken. Ich glaube zwar nicht, dass es Sinn macht, schon in der Grundschule damit anzufangen. Aber ab der fünften Klasse fände ich es absolut sinnvoll.
Als ich auf meinem Blog angefangen habe, mir auch mal über Politik Gedanken zu machen, hätte ich niemals damit gerechnet, dass es so Spaß machen kann. Deswegen finde ich es auch schade, dass das Fach Politik und besonders auch die aktuelle Tagespolitik bei uns in der Schule kein Thema ist.  
Ich kann nur von mir und meiner Erfahrung über Politik zu lesen und darüber zu schreiben sagen, dass es immer interessanter wird, je mehr man sich damit beschäftigt. 
 
Ich glaube, die Politik muss für Jugendliche viel attraktiver werden, aber das geht meiner Meinung halt nur, wenn man darüber auch ein gewisses Maß an Wissen hat. Ich denke, es ist wichtig einfach zu wissen, wer unsere Politiker sind und was ihre Partei an Themen vertritt. Bei mir hat es mit der Frage begonnen, warum ich mit 16 Jahren nicht wählen darf. Ich bekam dadurch oft die Antwort, weil Jugendliche oft wenig Ahnung von Politik haben und dann vielleicht durch Unwissenheit eine radikale Partei wählen könnten. Jetzt also wieder meine erste Frage: Ist es wirklich notwendig ein Schulfach Politik einzuführen? Wie man lesen kann, denke ich das schon.
Man kann doch Jugendlichen nicht vorwerfen, keine Ahnung von Politik zu haben, wenn es einem in der Schule keiner beibringt. Deshalb finde ich es wichtig, früh mit politischer Bildung zu beginnen, damit wir Jugendliche uns auch damit auseinandersetzen können. Ich bin mir sicher, dass dann viel sensibler mit den Themen Umweltschutz, Klimaveränderung oder auch Integration umgegangen wird und mehr Verantwortung dadurch übernommen werden kann.
Es könnte auch die Wahlbeteiligung unter den Erstwählern steigern und so könnte man dann auch das Wahlalter auf 16 Jahren senken, ohne Angst, dass radikale Parteien davon profitieren. Ich würde mir dazu ein bisschen mehr Vertrauen wünschen in uns Jugendliche.

Samstag, 8. Juli 2017

Gastinterview: YouTuber LeFloid im Kurzweil-Ich Interview

Maik vom Online-Magazin LangeweileDich.net hat im Rahmen der Synchronsprecher-Arbeit für die neue Staffel von „Adventure Time – Abenteuerzeit mit Finn und Jake“ YouTuber LeFloid interviewen können. 
Das Interview ist als Video zu sehen und alle Informationen über den Film gibt es auch HIER bei LangeweileDich.net zu lesen. 
Ich glaube LeFloid muss man auch nicht mehr vorstellen. Er ist mit Sicherheit der bekannteste YouTuber und das nicht nur bei uns Jugendliche. 
 


Freitag, 7. Juli 2017

Livia´s italienischer Nudelsalat to go

Im Sommer nehme ich für die Schule gerne mal einen Nudelsalat to go mit. Er ist leicht, gesund und hinterlässt keinen Abfall. 
Also genau perfekt für mich.

Zutaten:
Ein großes Einmachglas zum Verschließen und eine Gabel. Nudeln (Penne piccolo),Gurke, Cocktailtomaten, getrocknete Tomaten, Rucola, ein Ei, Parmesan, Schinken, schwarze Oliven und frischen Basilikum.

Salatdressing:
Es kommt aber vor allem auf das Salatdressing an. Hierzu nimmt man weißen Balsamicoessig, Öl, etwas Suppenbrühe und Tomatenmark. Dies verrührt man und gibt je nach Geschmack italienische Kräuter, Salz und Pfeffer dazu.

Zubereitung:
Als nächstes vermengt man die Nudeln mit der kleingeschnittenen Gurke, Tomaten, Ei, Parmesan und den frischen Basilikum sowie den schwarzen Oliven und den getrockneten Tomaten.
Füllt das ganze zu ¾ in ein Einmachglas zum Verschließen und legt darüber den Rucolasalat. 
Über den Rucola füllt man das Salatdressing und verschließt das Glas. 

Jetzt ist mein Italienischer Nudelsalat to go fertig zum Mitnehmen und ich hoffe, er schmeckt euch dann genau so gut wie mir. 


 Kleiner Link-Tipp: Livia´s Mitmachrezept -HIER-

Sonntag, 2. Juli 2017

Livia goes the Italien Road


In den nächsten Wochen zeige ich wieder meine schönsten Fotos aus Lignano oder auf Instagram: livia.josephine

Samstag, 1. Juli 2017

Mein München: Das Franzosenviertel

Als Franzosenviertel bezeichnet man einen Teil von Haidhausen. 
 
Der Bordeauxplatz mit dem „Brunnen mit vier jagdbaren Tieren“ gehört zu den kleinsten aber auch zu den schönsten Parks in München.


Viele alte Häuser mit ihren schönen Fassaden und den kleinen Lokalen hinterlassen in dem kleinen Viertel ein angenehm französisches Ambiente.


Freitag, 30. Juni 2017

So war die Combyne Outfit-Party

Im Café „Kaserne De Janeiro“ am Münchner „Container Collective“ hat die Fashion-App Combyne eine Outfit-Party veranstaltet.

Eingeladen waren alle Münchner Moderatoren, so wie ich. Jede Moderatorin durfte auch eine Freundin mitbringen. 
 

Das Thema der ersten Party war, wie man am besten seinen „Fehlkauf“ kombinieren kann.

Dazu hat uns allen Combyne Fashion-Experte Adrian v. Radecke super Tipps und Kombinationsmöglichkeiten gezeigt.


Es war eine richtig coole Party mit viel „Gesprächsstoff“ und dazu gab es auch viele leckere Donuts. 
 

Hier noch einige Fotos von der Party:








 

Link Combyne Fashion-App

video

Sonntag, 25. Juni 2017

Wegwerfgesellschaft 2.0 - Aus meiner neuen Kolumne für LangweileDich.net

Meine neue Kolumne für das Online-Magazin LangweileDich.net ist online.
Und extra dafür hat mir der Comiczeichner Maxim auch das "böse" Cartoon gezeichnet.  


Schnell einen Kaffee to go und dann ab mit dem Einwegbecher auf den Müll. Würde man das mit seinem Hund, wie auf dem Bild von Herrmann-Comix, auch so machen? Natürlich wird Bello nicht auf dem Biomüll landen, aber dafür Unmengen von Plastik in unseren Ozeanen. Ich finde den Vergleich eigentlich ganz passend. Es zeigt, dass nicht nur unsere Tiere unseren Schutz brauchen, sondern auch unsere Umwelt. Für mich ist nämlich die Verschmutzung der Meere eine ganz schlimme Sache. Oder etwa nicht?
Ich beschäftige mich für meinen Blog seit einiger Zeit immer öfter mit den Umweltschutz-Themen. Besonders mit der Kaffee-to-go Problematik bei uns in München habe ich mich sehr auseinandergesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass es mittlerweile nicht nur den Kaffee zum Mitnehmen gibt. Eigentlich gibt es doch schon fast alles to-go. Wenn ich mich in einem Supermarkt so umschaue sehe ich ganz schnell diese to-go-Produkte. Von Salat to-go oder auch Obst und Sandwiches bis hin zu Wasser to-go gibt es schon alles zu kaufen. Natürlich ist dies alles schön und reichlich in Plastik verpackt und sogar ein Löffelchen oder Gäbelchen aus Plastik ist auch schon oft dabei. Alles schnell zum Essen oder Trinken und dann den Plastikabfall in die Tonne werfen – fertig. Eben perfekt für unsere neue Wegwerfgesellschaft. Aber warum sind die to-go Produkte so beliebt und das obwohl jeder weiß, dass es eine Belastung oder besser gesagt, eine vermeidbare Belastung für unsere Umwelt ist?
Klar, ich finde das auch alles superpraktisch. Ich trinke auch gerne mal einen Kaffee-to-go oder esse das geschnittene Obst als Snack für zwischendurch. Das ist natürlich alles sehr verlockend. Aber irgendwie muss es doch andere Verpackungsmöglichkeiten geben? Ich bin jetzt keine Wissenschaftlerin oder Erfinderin aber warum kann man zum Beispiel nicht Pappschalen (aus wiederverwendbarem Papier oder so…) mit Holzgäblchen bei den to-go Produkten verwenden, wenn man auf diese to-go Produkte nicht verzichten will?
Dass es neue Ideen dazu gibt, zeigt zum Beispiel das Recup-Model in München. Hier wird versucht, das Problem mit den Kaffee to-go-Einwegbechern zu lösen, indem für diese ein neuartiger Kunststoff verwendet wird. Die neuen Mehrwegbecher werden einfach in eine Art Pfandsystem gegeben und so öfter verwendet. Also so sieht man doch, dass es irgendwie immer möglich ist, weniger Plastik zu produzieren und zu verwenden.
Selbst mir als Jugendliche ist doch klar, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Ich will doch nicht in einer Zukunft leben, in der bald mehr Plastik in den Meeren schwimmt als Fische?! Genau dies hat mir das Ozeanforschungs-Institut GEOMAR auf meine Anfrage hin bestätigt. Nämlich, dass die Produktion von Plastik eingeschränkt werden muss. Denn sobald die Kunststoff-Partikel im Meer sind, kann man sie nicht einfach wieder herausfischen, man muss also an die Quellen herangehen. Das heißt für mich jetzt, was drin ist, ist drin und bleibt drin. Toll! Und wie mir GEOMAR dazu noch mitgeteilt hat, ist, dass selbst sie noch nicht genau wissen, wie die Konsequenzen dazu aussehen könnten, da die Forschungsprojekte dazu noch immer laufen.
Ich alleine kann da natürlich nichts ändern. Ich kann nur darüber schreiben und so zeigen, wie wir Jugendliche darüber denken. Aber ich hoffe, dass hierzu bald ein Umdenken stattfindet. Auch wenn es naiv klingt, das wäre ein ganz großer Wunsch von mir. Für mich ist deshalb das Wort „Wegwerfgesellschaft“ das Unwort des Jahres und ich hoffe, alle Politiker sehen das auch bald so.

Hier der LINK zu meiner Kolumne für LwD.net 

Samstag, 24. Juni 2017

Die Süddeutsche Zeitung zeigt ein Portrait von mir als Bloggerin

Pünktlich zu meinen 2 Jährigen Bloggerjubiläum wurde ich von der Süddeutschen Zeitung interviewt - COOOOL!

Link zur SZ Online-Ausgabe des Interviews und zur JungeLeute.Süddeutsche Zeitung geht´s HIER lang.


Anna-Elena Knerich von der SZ hat mich an meiner Schule abgeholt und wir sind dann gemeinsam in mein Lieblingscafé gegangen. Hier hat sie mir über meinen Blog ein paar Fragen gestellt. Es war ein super schöner Nachmittag und wir haben dann letztendlich über „Gott und die Welt“ geredet.
Es ist schon eine sehr große Ehre, wenn so eine große Zeitung auf jemanden aufmerksam wird. 

 


Deswegen zeige ich auch gerne das Interview zum Nachlesen:
 


Freitag, 23. Juni 2017

Jugendmagazin Teensmag: Livia´s 5 Blogger-Tipps

Speziell für das Jugendmagazin Teensmag habe ich meine „5 Blogger-Tipps für Neueinsteiger“ zusammengestellt.


- Und HIER geht´s zu Teensmag und meinen Beiträgen -



Sonntag, 18. Juni 2017

Das Jugendmagazin Teensmag zeigt ein Portrait von mir

Das Jugendmagazin Teensmag hat in ihrer neuen Ausgabe ein Portrait über mich veröffentlicht.
In einem Interview wurde ich unter anderm gefragt, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Aber auch über die Ideen meiner Themen und über meinen Glauben wurde ich befragt.

 

Es ist natürlich eine extra Motivation, wenn meine Ideen und Gedanken die ich in meinen Blog zeige, auch so anerkannt werden und ich nicht nur als Schülerin, sondern auch als Bloggerin gezeigt werde.
Besonders wenn die Anerkennung vom christlichen Jugendmagazin Teensmag kommt, da ich die Zeitschrift auch sehr gerne mag. 
 

Hier mal zwei Ausschnitte aus dem Artikel im Teensmag Magazin:

HIER ist die Online-Ausgabe von Teensmag





Samstag, 17. Juni 2017

Maxim & Livia´s erster "Herbert das Toastbrot-Cartoon"

Gemeinsam mit Comic-Zeichner Maxim Seehagen (Link) habe ich "Herbert das Toastbrot" zum Comic-Leben erweckt und hier sieht man auch gleich unser Ergebnis. 


Nach meiner Idee hat Comic-Profi Maxim Seehagen die Zeichnung perfektioniert. Das Ergebnis ist doch total witzig geworden? Ich hoffe ihr seht es genauso. Außerdem sieht man hier auch gleich, wie so ein Cartoon entstehen kann.

Hier mein erster Cartoon-Versuch von Herbert:


Vielleicht hat dann Maxim & Livia´s "Herbert das Toastbrot" auch mal eine Zukunft, hihi... 😁

Jetzt viel Spaß dabei!

Freitag, 16. Juni 2017

Mal kurz nachgefragt…. bei Münchens beste Kulturbloggerin: RevolutionBabyRevolution

Wie ich schon HIER geschrieben habe, wurde letztens im ersten Münchner Blogger Market der BloggerAward verliehen. Als bester Münchner Kulturblog wurde Tina´s Blog „RevolutionBabyRevolution“ gewählt. Ihren Blog kannte ich vorher leider noch nicht, aber er gefällt mir von den ganzen ausgezeichneten Blogs am allerbesten. Deshalb will ich Tina (Foto) und ihren Blog hier unter meiner Rubrik „Bloggerin interviewt Blogger“ vorstellen.

Meine erste Frage ist eigentlich fast logisch. Also Tina, jetzt hast du Münchens besten Kulturblog. Ich denke mal, dass du dich über diese Wahl sehr gefreut hast. Hat sich den schon was geändert für dich oder deinen Blog?
Tina: Ich hab mich wirklich unglaublich gefreut über die Auszeichnung! Dass ich tatsächlich den Blogaward gewonnen habe, ist für mich immer noch ein bisschen überraschend – bei der Konkurrenz! Natürlich bestärkt es aber auch in dem, was man tut und wie man schreibt. Ich verstehe meinen Blog als eine Art Tagebuch. Was mich gerade beschäftigt und worüber ich schreiben möchte, findet seinen Weg auf meinen Blog. Die viele positive Rückmeldung mit und seit dem Blogaward lässt da natürlich die Motivation steigen – wenn nun auch noch mehr Zeit fürs Bloggen wäre zwischen den ganzen Büchern, Fotos und dem Alltagskrimskrams!

Du schreibst auf deinem Blog auch über Bücher und München mit total schönen Fotos. Was war deine Idee als du mit deinem Blog begonnen hast aber als erstes würde ich gerne wissen, was es mit dem total coolen Blognamen auf sich hat?
Tina: Mein Blogname ist durch puren Zufall entstanden. Jemand hat mir den Ausruf „Revolution, Baby, Revolution!“ vor Jahren in einer SMS geschrieben und das ist irgendwie bei mir hängen geblieben. Mal was wagen, anders machen, so machen, wie man selbst es will. Passt gut, klingt gut, wurde mein Blogname als ich später auf der Suche nach einem war. Und genau um dieses machen, wie ich es selbst will, geht es auch auf meinem Blog. Ich brauchte einen Kanal, auf dem ich Fotos und Worte rauslassen kann und das wurde dann mein Blog. Ich schreibe über das, was mich beschäftigt, was ich gern mag und worauf ich gerade Lust habe. Das sind eben meist (gute) Bücher, Reisen und München-Ausflüge und -Entdeckungen. Das Konzept, das dahintersteckt, ist also eigentlich nicht wirklich eines: Was auf den Blog kommt, bin 100%ig ich.

Bücher spielen auf deinem Blog auch ja eine Hauptrolle. Besonders gut gefällt mir hier auch dein Post „Die besten Jugendbücher mit Herz und Hirn“, deshalb auch meine Frage. Was sind deine Top 3 Jugendbücher für dieses Jahr und warum?
Tina: Bücher spielen nicht nur die Hauptrolle auf meinem Blog, sondern haben auch in meinem Leben eine superwichtige Rolle inne – schließlich geht es auch bei meinem Job bei LovelyBooks.de um Bücher und Buchempfehlungen. Tipps für neuen Lesestoff habe ich also eigentlich immer am Start.

Tina´s Top 3 Bücher-Tipps:

Tintenherz - Eine Jugendbuchreihe, die ich jederzeit empfehlen würde – unabhängig davon, welches Jahr wir schreiben – ist „Tintenherz“ von Cornelia Funke und dazu auch gleich die beiden Folgebände. Die Bücher habe ich als Kind bzw. Teenager selbst verschlungen und auch vor ein paar Jahren noch einmal gelesen und genauso sehr geliebt.
Mein bester letzter Sommer - Wenn es Lektüre mit viel Gefühl sein soll, kann ich „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag empfehlen, das ich erst dieses Jahr entdeckt habe. Ich habe nichts von der Geschichte erwartet und dann sind die Tränen gekullert.
Und wenn die Welt verbrennt - Worauf ich mich dieses Jahr noch sehr freue, ist der neue Jugendroman von Ulla Scheler „Und wenn die Welt verbrennt“, der im September erscheint. Ich mochte ihren Debütroman „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ sehr gern und bin sehr gespannt auf die neue Geschichte.

In meiner Rubrik „Gedankenreich“ habe ich einige Posts über das Münchner Abfallproblem mit den Coffee-to-go Einwegbecher geschrieben. Dazu gibt es ja ein paar gute Ideen dies zu vermeiden. 
Wie die Aktion „Coffee to go again“ -LINK- oder dem „Recup“ -LINK-
Wie denkst du darüber?
Tina: Ich muss gestehen, dass ich selbst komplett ohne Kaffee lebe und demnach auch im Alltag ohne Becher To Go auskomme. Umweltschutz und Abfallvermeidung gehen mich aber natürlich auch einiges an und ich versuche in anderen Bereichen, Müll zu vermeiden, Brotzeitdosen statt Alufolie zu verwenden – egal ob unterwegs oder im Kühlschrank – und die Plastiktüten im Supermarkt zu lassen. Ich weiß aber, dass da noch viel, viel mehr möglich ist. Es ist großartig, wenn Aktionen wie Recup den Umweltschutz und solch unnötige Müllberge in das Bewusstsein der Menschen rücken – und wenn Bloggerinnen wie du darüber berichten!


Danke nochmal an die liebe Tina und ich wünsche allen immer viel Spaß beim Lesen der schönsten Münchner Blogs.