Sonntag, 7. Mai 2017

Taschengeld 2.0

Für das Münchner Samstagsblatt habe ich mir über das Thema Taschengeld im digitalen Zeitalter Gedanken gemacht.
LINK zum Artikel im Münchner Samstagsblatt

Die Diskussion um das Taschengeld ist wahrscheinlich genauso alt wie das Taschengeld an sich. Die Jugendämter veröffentlichen dazu auch jedes Jahr eine Taschengeldtabelle als eine Art Empfehlung für die Eltern. Hier steht, dass für meine Altersgruppe 35 Euro im Monat angemessen wären. 

Bei mir ist es so, dass ich mein Taschengeld nicht für das Pausenbrot oder Klamotten auszugeben brauche. So reicht es mir momentan ganz gut. Aber ich denke, viele Jugendliche kennen das Problem mit dem Taschengeld, denn nicht immer reicht es aus.

Ich glaube, früher gab es weniger oder eben andere Möglichkeiten, sein Taschengeld auszugeben. 
Man ist da in einen Plattenladen gegangen und hat sich eine Platte gekauft oder andere haben sich einen Videofilm gegönnt. 

Heute haben wir Jugendliche ein Smartphone und hören unsere Musik über Spotify und sehen die Filme und Serien über die verschiedenen Online-Anbieter an. 
Das alles kostet natürlich auch Geld.

Jetzt ist die Frage, welche Ausgaben gehören zum Taschengeld, also wie kann man das Taschengeld in der heutigen Zeit fair berechnen? 
Ich finde, grundsätzlich ist das Taschengeld wichtig, weil ich als Jugendliche so auch lernen kann, mit Geld umzugehen. Also auch mich zu entscheiden, ob ich lieber spare oder mir das eine oder andere auch mal kaufe.
Aber wie soll das berechnet werden: mit oder ohne Handykosten? Auch die Kosten, die online anfallen, wie zum Beispiel für Spotify, darf man nicht vergessen.
Dann gibt es ja auch noch die Frage, ob das Taschengeld direkt über ein Girokonto laufen soll. Das finde ich eine schwierige Frage, weil ich persönlich etwas Angst habe, dass ich durch das Bezahlen mit einer Karte den Überblick über meine Ausgaben verliere. Deshalb kommt für mich momentan kein Girokonto für das Taschengeld in Frage.
Natürlich hängt die Höhe des Taschengeldes von den persönlichen Möglichkeiten der einzelnen Familie ab. Deshalb kann ich auch nur über meine Erfahrung dazu meine Meinung sagen und hier ist es eben so, dass sich das Leben eines Teenagers einfach schon durch das Smartphone und die digitalen Möglichkeiten verändert hat.
Ich finde es auf alle Fälle wichtig für unsere Entwicklung und gerade in der heutigen Zeit sollte man schon mit seinem Geld gut umgehen können, damit man später keine Probleme damit bekommt. Ich glaube, man lernt so auch schneller Verantwortung für sein eigenes Geld zu übernehmen.

Diesen Artikel "Streitfrage der Woche" habe ich mal in der Bravo aus dem Jahr 1982 gefunden und da sieht man, dass über das Thema Taschengeld schon immer diskutiert wurde.




Kommentare:

Cella hat gesagt…

Ich bekomme 20 Euro im Monat und mir reicht das vollkommen, da ich nebenbei noch arbeite. Ich finde es wichtig, dass Jugendliche auch arbeiten damit sie lernen wie lange es dauern kann einen bestimmten Betrag zusammen zu bekommen!

LG Cella❤️ | Hier geht's zu meinem Blog

Cleo Schreibwelt hat gesagt…

Ich bekomme kein Taschengeld. Meist bekomme ich einfach an den Festtagen Geld. Oftmals ist es dann so, dass ich immer nur mit 20 Fr unterwegs bin, damit ich mir halt auch nichts teures kaufen kann.Kleidung und so das Notwendigste wird mir bezahlt
So richtig lernen mit dem Geld umzugehen lerne ich eigentlich erst in diesem Sommer, wenn ich selbst Geld verdienen werde.
kiss, cleo
www.creativschreiben.blogspot.com

Junior-Bloggerin Livia hat gesagt…

Danke ihr Lieben für eueren Kommentar. Das finde ich interessant wie unterschiedlich das mit dem Taschengeld läuft. Ich hoffe auch bald auf einen guten Ferienjob.
LG Livia

Ina Apple hat gesagt…

Interessante Gedanken! Vor allem den Artikel aus der Bravo finde ich einen grandiosen Fund! Ich folge dir nun via Bloglovin, bin gespannt über welche Jugendthemen du noch schreibst!
Liebe Grüße, Ina

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