Freitag, 30. Juni 2017

So war die Combyne Outfit-Party

Im Café „Kaserne De Janeiro“ am Münchner „Container Collective“ hat die Fashion-App Combyne eine Outfit-Party veranstaltet.

Eingeladen waren alle Münchner Moderatoren, so wie ich. Jede Moderatorin durfte auch eine Freundin mitbringen. 
 

Das Thema der ersten Party war, wie man am besten seinen „Fehlkauf“ kombinieren kann.

Dazu hat uns allen Combyne Fashion-Experte Adrian v. Radecke super Tipps und Kombinationsmöglichkeiten gezeigt.


Es war eine richtig coole Party mit viel „Gesprächsstoff“ und dazu gab es auch viele leckere Donuts. 
 

Hier noch einige Fotos von der Party:








 

Link Combyne Fashion-App

video

Sonntag, 25. Juni 2017

Wegwerfgesellschaft 2.0 - Aus meiner neuen Kolumne für LangweileDich.net

Meine neue Kolumne für das Online-Magazin LangweileDich.net ist online.
Und extra dafür hat mir der Comiczeichner Maxim auch das "böse" Cartoon gezeichnet.  


Schnell einen Kaffee to go und dann ab mit dem Einwegbecher auf den Müll. Würde man das mit seinem Hund, wie auf dem Bild von Herrmann-Comix, auch so machen? Natürlich wird Bello nicht auf dem Biomüll landen, aber dafür Unmengen von Plastik in unseren Ozeanen. Ich finde den Vergleich eigentlich ganz passend. Es zeigt, dass nicht nur unsere Tiere unseren Schutz brauchen, sondern auch unsere Umwelt. Für mich ist nämlich die Verschmutzung der Meere eine ganz schlimme Sache. Oder etwa nicht?
Ich beschäftige mich für meinen Blog seit einiger Zeit immer öfter mit den Umweltschutz-Themen. Besonders mit der Kaffee-to-go Problematik bei uns in München habe ich mich sehr auseinandergesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass es mittlerweile nicht nur den Kaffee zum Mitnehmen gibt. Eigentlich gibt es doch schon fast alles to-go. Wenn ich mich in einem Supermarkt so umschaue sehe ich ganz schnell diese to-go-Produkte. Von Salat to-go oder auch Obst und Sandwiches bis hin zu Wasser to-go gibt es schon alles zu kaufen. Natürlich ist dies alles schön und reichlich in Plastik verpackt und sogar ein Löffelchen oder Gäbelchen aus Plastik ist auch schon oft dabei. Alles schnell zum Essen oder Trinken und dann den Plastikabfall in die Tonne werfen – fertig. Eben perfekt für unsere neue Wegwerfgesellschaft. Aber warum sind die to-go Produkte so beliebt und das obwohl jeder weiß, dass es eine Belastung oder besser gesagt, eine vermeidbare Belastung für unsere Umwelt ist?
Klar, ich finde das auch alles superpraktisch. Ich trinke auch gerne mal einen Kaffee-to-go oder esse das geschnittene Obst als Snack für zwischendurch. Das ist natürlich alles sehr verlockend. Aber irgendwie muss es doch andere Verpackungsmöglichkeiten geben? Ich bin jetzt keine Wissenschaftlerin oder Erfinderin aber warum kann man zum Beispiel nicht Pappschalen (aus wiederverwendbarem Papier oder so…) mit Holzgäblchen bei den to-go Produkten verwenden, wenn man auf diese to-go Produkte nicht verzichten will?
Dass es neue Ideen dazu gibt, zeigt zum Beispiel das Recup-Model in München. Hier wird versucht, das Problem mit den Kaffee to-go-Einwegbechern zu lösen, indem für diese ein neuartiger Kunststoff verwendet wird. Die neuen Mehrwegbecher werden einfach in eine Art Pfandsystem gegeben und so öfter verwendet. Also so sieht man doch, dass es irgendwie immer möglich ist, weniger Plastik zu produzieren und zu verwenden.
Selbst mir als Jugendliche ist doch klar, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Ich will doch nicht in einer Zukunft leben, in der bald mehr Plastik in den Meeren schwimmt als Fische?! Genau dies hat mir das Ozeanforschungs-Institut GEOMAR auf meine Anfrage hin bestätigt. Nämlich, dass die Produktion von Plastik eingeschränkt werden muss. Denn sobald die Kunststoff-Partikel im Meer sind, kann man sie nicht einfach wieder herausfischen, man muss also an die Quellen herangehen. Das heißt für mich jetzt, was drin ist, ist drin und bleibt drin. Toll! Und wie mir GEOMAR dazu noch mitgeteilt hat, ist, dass selbst sie noch nicht genau wissen, wie die Konsequenzen dazu aussehen könnten, da die Forschungsprojekte dazu noch immer laufen.
Ich alleine kann da natürlich nichts ändern. Ich kann nur darüber schreiben und so zeigen, wie wir Jugendliche darüber denken. Aber ich hoffe, dass hierzu bald ein Umdenken stattfindet. Auch wenn es naiv klingt, das wäre ein ganz großer Wunsch von mir. Für mich ist deshalb das Wort „Wegwerfgesellschaft“ das Unwort des Jahres und ich hoffe, alle Politiker sehen das auch bald so.

Hier der LINK zu meiner Kolumne für LwD.net 

Samstag, 24. Juni 2017

Die Süddeutsche Zeitung zeigt ein Portrait von mir als Bloggerin

Pünktlich zu meinen 2 Jährigen Bloggerjubiläum wurde ich von der Süddeutschen Zeitung interviewt - COOOOL!

Link zur SZ Online-Ausgabe des Interviews und zur JungeLeute.Süddeutsche Zeitung geht´s HIER lang.


Anna-Elena Knerich von der SZ hat mich an meiner Schule abgeholt und wir sind dann gemeinsam in mein Lieblingscafé gegangen. Hier hat sie mir über meinen Blog ein paar Fragen gestellt. Es war ein super schöner Nachmittag und wir haben dann letztendlich über „Gott und die Welt“ geredet.
Es ist schon eine sehr große Ehre, wenn so eine große Zeitung auf jemanden aufmerksam wird. 

 


Deswegen zeige ich auch gerne das Interview zum Nachlesen:
 


Freitag, 23. Juni 2017

Jugendmagazin Teensmag: Livia´s 5 Blogger-Tipps

Speziell für das Jugendmagazin Teensmag habe ich meine „5 Blogger-Tipps für Neueinsteiger“ zusammengestellt.


- Und HIER geht´s zu Teensmag und meinen Beiträgen -



Sonntag, 18. Juni 2017

Das Jugendmagazin Teensmag zeigt ein Portrait von mir

Das Jugendmagazin Teensmag hat in ihrer neuen Ausgabe ein Portrait über mich veröffentlicht.
In einem Interview wurde ich unter anderm gefragt, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Aber auch über die Ideen meiner Themen und über meinen Glauben wurde ich befragt.

 

Es ist natürlich eine extra Motivation, wenn meine Ideen und Gedanken die ich in meinen Blog zeige, auch so anerkannt werden und ich nicht nur als Schülerin, sondern auch als Bloggerin gezeigt werde.
Besonders wenn die Anerkennung vom christlichen Jugendmagazin Teensmag kommt, da ich die Zeitschrift auch sehr gerne mag. 
 

Hier mal zwei Ausschnitte aus dem Artikel im Teensmag Magazin:

HIER ist die Online-Ausgabe von Teensmag





Samstag, 17. Juni 2017

Maxim & Livia´s erster "Herbert das Toastbrot-Cartoon"

Gemeinsam mit Comic-Zeichner Maxim Seehagen (Link) habe ich "Herbert das Toastbrot" zum Comic-Leben erweckt und hier sieht man auch gleich unser Ergebnis. 


Nach meiner Idee hat Comic-Profi Maxim Seehagen die Zeichnung perfektioniert. Das Ergebnis ist doch total witzig geworden? Ich hoffe ihr seht es genauso. Außerdem sieht man hier auch gleich, wie so ein Cartoon entstehen kann.

Hier mein erster Cartoon-Versuch von Herbert:


Vielleicht hat dann Maxim & Livia´s "Herbert das Toastbrot" auch mal eine Zukunft, hihi... 😁

Jetzt viel Spaß dabei!

Freitag, 16. Juni 2017

Mal kurz nachgefragt…. bei Münchens beste Kulturbloggerin: RevolutionBabyRevolution

Wie ich schon HIER geschrieben habe, wurde letztens im ersten Münchner Blogger Market der BloggerAward verliehen. Als bester Münchner Kulturblog wurde Tina´s Blog „RevolutionBabyRevolution“ gewählt. Ihren Blog kannte ich vorher leider noch nicht, aber er gefällt mir von den ganzen ausgezeichneten Blogs am allerbesten. Deshalb will ich Tina (Foto) und ihren Blog hier unter meiner Rubrik „Bloggerin interviewt Blogger“ vorstellen.

Meine erste Frage ist eigentlich fast logisch. Also Tina, jetzt hast du Münchens besten Kulturblog. Ich denke mal, dass du dich über diese Wahl sehr gefreut hast. Hat sich den schon was geändert für dich oder deinen Blog?
Tina: Ich hab mich wirklich unglaublich gefreut über die Auszeichnung! Dass ich tatsächlich den Blogaward gewonnen habe, ist für mich immer noch ein bisschen überraschend – bei der Konkurrenz! Natürlich bestärkt es aber auch in dem, was man tut und wie man schreibt. Ich verstehe meinen Blog als eine Art Tagebuch. Was mich gerade beschäftigt und worüber ich schreiben möchte, findet seinen Weg auf meinen Blog. Die viele positive Rückmeldung mit und seit dem Blogaward lässt da natürlich die Motivation steigen – wenn nun auch noch mehr Zeit fürs Bloggen wäre zwischen den ganzen Büchern, Fotos und dem Alltagskrimskrams!

Du schreibst auf deinem Blog auch über Bücher und München mit total schönen Fotos. Was war deine Idee als du mit deinem Blog begonnen hast aber als erstes würde ich gerne wissen, was es mit dem total coolen Blognamen auf sich hat?
Tina: Mein Blogname ist durch puren Zufall entstanden. Jemand hat mir den Ausruf „Revolution, Baby, Revolution!“ vor Jahren in einer SMS geschrieben und das ist irgendwie bei mir hängen geblieben. Mal was wagen, anders machen, so machen, wie man selbst es will. Passt gut, klingt gut, wurde mein Blogname als ich später auf der Suche nach einem war. Und genau um dieses machen, wie ich es selbst will, geht es auch auf meinem Blog. Ich brauchte einen Kanal, auf dem ich Fotos und Worte rauslassen kann und das wurde dann mein Blog. Ich schreibe über das, was mich beschäftigt, was ich gern mag und worauf ich gerade Lust habe. Das sind eben meist (gute) Bücher, Reisen und München-Ausflüge und -Entdeckungen. Das Konzept, das dahintersteckt, ist also eigentlich nicht wirklich eines: Was auf den Blog kommt, bin 100%ig ich.

Bücher spielen auf deinem Blog auch ja eine Hauptrolle. Besonders gut gefällt mir hier auch dein Post „Die besten Jugendbücher mit Herz und Hirn“, deshalb auch meine Frage. Was sind deine Top 3 Jugendbücher für dieses Jahr und warum?
Tina: Bücher spielen nicht nur die Hauptrolle auf meinem Blog, sondern haben auch in meinem Leben eine superwichtige Rolle inne – schließlich geht es auch bei meinem Job bei LovelyBooks.de um Bücher und Buchempfehlungen. Tipps für neuen Lesestoff habe ich also eigentlich immer am Start.

Tina´s Top 3 Bücher-Tipps:

Tintenherz - Eine Jugendbuchreihe, die ich jederzeit empfehlen würde – unabhängig davon, welches Jahr wir schreiben – ist „Tintenherz“ von Cornelia Funke und dazu auch gleich die beiden Folgebände. Die Bücher habe ich als Kind bzw. Teenager selbst verschlungen und auch vor ein paar Jahren noch einmal gelesen und genauso sehr geliebt.
Mein bester letzter Sommer - Wenn es Lektüre mit viel Gefühl sein soll, kann ich „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag empfehlen, das ich erst dieses Jahr entdeckt habe. Ich habe nichts von der Geschichte erwartet und dann sind die Tränen gekullert.
Und wenn die Welt verbrennt - Worauf ich mich dieses Jahr noch sehr freue, ist der neue Jugendroman von Ulla Scheler „Und wenn die Welt verbrennt“, der im September erscheint. Ich mochte ihren Debütroman „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ sehr gern und bin sehr gespannt auf die neue Geschichte.

In meiner Rubrik „Gedankenreich“ habe ich einige Posts über das Münchner Abfallproblem mit den Coffee-to-go Einwegbecher geschrieben. Dazu gibt es ja ein paar gute Ideen dies zu vermeiden. 
Wie die Aktion „Coffee to go again“ -LINK- oder dem „Recup“ -LINK-
Wie denkst du darüber?
Tina: Ich muss gestehen, dass ich selbst komplett ohne Kaffee lebe und demnach auch im Alltag ohne Becher To Go auskomme. Umweltschutz und Abfallvermeidung gehen mich aber natürlich auch einiges an und ich versuche in anderen Bereichen, Müll zu vermeiden, Brotzeitdosen statt Alufolie zu verwenden – egal ob unterwegs oder im Kühlschrank – und die Plastiktüten im Supermarkt zu lassen. Ich weiß aber, dass da noch viel, viel mehr möglich ist. Es ist großartig, wenn Aktionen wie Recup den Umweltschutz und solch unnötige Müllberge in das Bewusstsein der Menschen rücken – und wenn Bloggerinnen wie du darüber berichten!


Danke nochmal an die liebe Tina und ich wünsche allen immer viel Spaß beim Lesen der schönsten Münchner Blogs.



Sonntag, 11. Juni 2017

Mein München: Am Dianatempel


Im Zentrum Münchens liegt der Hofgarten und dort steht auch der Dianatempel. Im Sommer ist es hier rund um den Pavillon schön ruhig um sich einfach mal ein bisschen vom Münchner Trubel zu erholen.
 

 


Samstag, 10. Juni 2017

Web-Fundstück: Das Anti-Zicken-Spray

Auf radbag.at kann man das Anti-Zicken-Spray sogar kaufen. Ob es wirkt? Das weiß ich nicht aber die Idee finde ich witzig. Schreibt mir doch, wenn jemand damit schon mal eine positive Erfahrung gemacht hat. 😀

 

Freitag, 9. Juni 2017

Peng! Comicpreisträger Maxim Seehagen zeigt mir seine Favourite-Cartoons

Ich habe in meinen letzten Post (HIER) aus dem Comicfestival auch den Gewinner des Peng! Comic Preises für das beste Online-Comic → (HEERMANN COMIX) vorgestellt.

Das Besondere daran ist aber dass Maxim Christof Seehagen erst 17 Jahre alt ist und deswegen habe ich ihn nach seinen Lieblingscomics gefragt und welche Geschichte hinter seinen Favourite-Cartoons stecken?
Maxim: Wirkliche „Lieblingscomics“ von mir habe ich gar nicht. Aber es gibt welche, die ich rückblickend ganz gelungen finde (und natürlich auch welche, bei denen ich mich frage, was da schiefgelaufen sein muss, als ich die gezeichnet habe.😀
Ich mag zum Beispiel den Cartoon mit dem Monster, weil ich mir da überlegt habe, was passieren würde, wenn dieser erste „OHMEINGOTTDAISTEINMONSTERUNTERMEINEMBETT!“-Schock überwunden wäre und man sich damit abgefunden hätte und es einfach akzeptiert. Das wäre bestimmt voll praktisch: Dann hätte man immer jemanden zu Hause, der die Blumen gießen würde, wenn man in den Urlaub fährt oder mal mit dem Hund rausgeht.

Maxim: Bei den Gags mit der Gehaltsverhandlung oder den Hundewelpen ist das ähnlich. Humor ergibt sich eigentlich immer aus dem Brechen von Erwartungshaltungen. Ich habe eine Grundsituation (zum Beispiel die Gehaltsverhandlung) und überlege mir, was der Leser jetzt erwartet, wie die Story weitergeht (das nennt man „Feedline“). Dann lenke ich das Ganze in eine komplett absurde Richtung, woraus sich die Pointe ergibt (die „Punchline“). *Lehrer-Modus off* 😀

Maxim: Den Comic mit Bibi habe ich aus reiner Bewunderung ihres künstlerischen Schaffens gezeichnet.


Ich finde seine Comics richtig witzig. Vor allem auch, wenn man sieht was alles an Gedanken dahinter stecken. Maxim C. Seehagen ist mit seinen 17 Jahren noch selber Jugendlicher und gerade hier sieht man, dass auch wir Jugendliche was von Humor verstehen. Denn gerade in der heutigen Zeit, finde ich Humor zu haben und den Humor auch nicht zu verlieren, als sehr wichtig.
Übrigens bewundern wir natürlich alle Bibis (Youtuberin - BibisBeautyPalace) künstlerische Leistungen…..😂


Sonntag, 4. Juni 2017

Livia on Tour - Das Münchner Comicfestival

Spielen Comics im Smartphone-Alter überhaupt noch eine Rolle?
Die Frage ist eigentlich leicht zu beantworten. Das Comic ist noch lange nicht tot, wie ich auch auf dem Festival gesehen habe. Dort sah ich eine Menge Fans jeden Alters. Denn Comic ist nicht nur Mickey Mouse und Donald Duck, sondern das ist viel mehr und das will ich jetzt gerne zeigen.

Ich habe mir mal das Comicfestival angesehen und mich mit den zwei bekannten Comic Illustratoren Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant getroffen.
Außerdem habe ich den PENG! Comic Preisträger für das beste Online-Comic, Maxim C. Seehagen zwei Fragen über seine neue Art des Comics gestellt.



Am 25.05. - 28.05. war in München das Comicfestival in der Alten Kongresshalle, gleich gegenüber der Bavaria.

Es waren insgesamt sehr viele bekannte Comics am Start. Interessant war für mich als erstes, dass Guardians of the Galaxy in Form eines Comics der beiden Charaktere Rocket Raccoon und Groot, genau meine zwei Lieblings-Guardians vertreten waren.
Auch der Stand der Panini-Comics war gespickt von sehr bekannten Comic-Helden. Über Superman, Batman, Spiderman, X-Man, Star Wars oder auch den Simpsons war alles dabei. Sogar die Krone und Peitsche von Wonder Woman wurde ausgestellt. 



Mein Highlight war aber die Möglichkeit die zwei Macher des Comics „Gung Ho“, also Texter Benjamin von Eckartsberg und Zeichner Thomas von Kummant persönlich zu treffen um mit ihnen über ihr Comic zu sprechen. Falls jetzt jemand der Name Thomas von Kummant bekannt vorkommt, ist das schon richtig, da er auch für meinen Blog das Logo gezeichnet hat. Besonders die Kommentare -LINK- zu diesen Logo waren toll, da auch sogar zwei Boxweltmeisterinnen (Marie Lang und Christina Hammer) dazu was geschrieben haben und das hat mich natürlich schon ein bisschen stolz gemacht.

Die Gung Ho Comics finde ich wirklich außergewöhnlich gut und für mich gehören sie zu den besten Comics hier auf dem Festival. Denn die GUNG HO – Story ist so eine Art Mischung zwischen „Walking Dead“ und „The 100“ für Jugendliche.  Die moderne Geschichte ist für alle Altersklassen und für mich so etwas wie eine gezeichnete Sci-Fi-Serie.




Während ihrer Autogrammstunde habe ich mich also dann zu den beiden dazugesetzt und meine erste Frage war, wie die Zusammenarbeit der beiden bei Gung Ho überhaupt so aussieht?
Benjamin: Zusammen kann man es nicht ganz nennen. Es ist eine klare Arbeitsaufteilung, jeder hat seine eigenen Aufgaben aber trotzdem sprechen wir uns gemeinsam ab. Oft muss vielleicht noch was geändert werden, desto wichtiger ist die Absprache und ein gewisser Austausch. Ich habe Gung Ho geschrieben und entwickelt und Tommy hat die Bilder dazu gezeichnet.
Thomas: Am Anfang ist es eine Art Drehbuch und man fängt an eine Art Storyboard zu zeichnen und man entwickelt dann die Figuren und Locations.

Also schon sehr zeitaufwendig?
Benjamin und Thomas: Ja aber es ist es auch wert!!

Wie lange dauert es eigentlich bis ein Band fertig bis hin zum Druck ist?
Benjamin: Diese Frage wird häufig gestellt, nur man kann sie nicht genau beantworten, da man ja nicht mit einer Stoppuhr durch die Gegend rennt ;)
Der erste Band hat am längsten gedauert, da Tommy auch noch die ganze Welt entwickeln musste, also wie schaut der Look überhaupt aus und wie abstrakt und realistisch sollte es aussehen und diese Arbeit hatte es in sich.
Ich habe für die 5 Bände, also das sind 200 Seiten Drehbuch, insgesamt ca.11 Monate gebraucht. 2 Monate für die Charaktere und Handlungen und den Rest für die 5 Dialog Skripte.
Thomas: Also ich habe ungefähr 16 Monate pro Band gebraucht.

Wer macht von euch die Facebook Seite?
Benjamin: Also die machen klar nur wir, obwohl manchmal ein Redakteur von unserem französische Verleger „rum pfuscht“ (nett gemeint), falls wir mal einen Link oder Ähnliches vergessen haben. Und HIER gehts zu ihrer Facebookseite.

Welchen Stellenwert hatte das Comic als ihr in meinem Alter wart und was habt ihr da gerne gelesen?
Benjamin: Es wurde leider nicht gerne gesehen wenn Kinder oder Jugendliche ein Comic in der Hand hatten, da man früher sagte, dass Comics die Fantasie des Kindes nehmen. Was aber totaler Schwachsinn ist! Ich habe mir trotzdem immer wieder Comics gesucht wie zum Beispiel bei Flohmärkten und habe sie dann gelesen. Als kleineres Kind habe ich Bessy sehr gerne gelesen. Als ich dann im Teenageralter war hab ich angefangen Heavy Metal Comics zu lesen. Das sind halt Comics für Erwachsene
Thomas: Ich habe früher wenig gelesen und wenn dann hab ich Micky Maus oder Asterix und Obelix. So richtig angefangen hat es erst als ich zur Art Galerie kam und mit den Illustratoren das Comic für mich, das war so 1999, entdeckte.

Was habt ihr denn eigentlich studiert?
Benjamin: Ich habe an der Fachhochschule Comunicationsdesign studiert und habe am Anfang als Illustrator gearbeitet und fast nur gezeichnet.
Thomas: Ich habe in der Deutschen Meisterschule Modegraphik studiert.

Es war sehr spannend während einer Autogrammstunde mit den beiden zu reden. So habe ich auch das Feeling mitbekommen, das man dabei hat. Danke euch beiden nochmal für diese Möglichkeit.


Jeden Tag wurden im Comicfestival auch Zeichenkurse angeboten. Hier zeigten die großen Comiczeichner ihre Tricks und die Techniken wie sie ihre Figur zeichnen. So zeigte der YPS-Zeichner Oliver Gerke und Disney-Zeichner Ulrich Schröder sein Handwerk für alle begeisterten kleinen und großen Nachwuchskünstler.

Im Rahmen des Comicfestivals wurde auch der Münchner Comicpreis - PENG! verliehen. Preisträger in der Kategorie Bester Online-Comic war in diesem Jahr Maxim C.Seehagen (17) für sein Herrmann Comix
Alle Preisträger sind auch HIER nachzulesen.

Ich habe deswegen auch Maxim über sein witziges Comic zwei Fragen gestellt, um ihn als Zeichner und auch sein Comic vorzustellen. Als erstes Glückwünsche zum Comic-Preis, echt cool. Also, was ist für dich der größte Unterschied zwischen einem normalen Comic und einem Online-Comic, also wo siehst du hier deinen Vorteil?
Maxim: Erst mal danke für den Glückwunsch, bin selber immer noch total geflashed, dass ich den Preis gewonnen habe. Der PENG! Preis ist ne Riesenehre für mich!
Ich habe mir zu dem Thema neulich ein Buch gekauft und würde dir da jetzt gern eine total schlau formulierte Antwort drauf geben… Aber ich habe es noch nicht gelesen.
Der offensichtlichste Unterschied ist natürlich die digitale Veröffentlichung, die dem Online-Comic viele Vorteile gegenüber gedruckten Comics verschafft. In einem Online-Comic kann man wesentlich tagesaktueller arbeiten als im Print. Ich hatte zum Beispiel vor ein paar Wochen eine Gag-Idee, nachdem ich das musikalische Meisterwerk „Wap Bap“ von BibisBeautyPalace gehört habe. Die habe ich dann sofort gezeichnet (Bild links unten) und online gestellt und die Resonanz darauf war klasse. Sowas ist halt nur im Internet möglich. Hätte ich den Cartoon irgendwo in gedruckter Form veröffentlicht, hätte das zum einen wesentlich länger gedauert, zum anderen würde ihn nach ein paar Monaten wahrscheinlich kaum noch jemand verstehen. Darum mag ich diese Art der Veröffentlichung sehr gerne, weil man sofort Feedback auf seine Ideen bekommt. Aber es ist natürlich auch echt cool, sich sein eigenes Buch ins Regal zu stellen.  

Gibt es zur Idee deiner Comic-Figur "Herrmann" eine Geschichte?
Maxim: Ich habe den ersten Comicstrip mit Herrmann 2012 gezeichnet. Damals war ich 12 Jahre und hatte aus irgendeinem Grund den Drang, eine Comicserie zu starten (ich habe Garfield geliebt!). Ich brauchte also eine Hauptfigur. Nach etwas Herumskizzieren kam ich auf diesen Typen mit der langen Nase und der Glatze. Irgendwie fand ich, dass er wie ein Herrmann aussah und darum habe ich ihn so getauft. (Unspektakuläre Story, ich weiß. :D) Dass ich die Serie fünf Jahre später immer noch zeichne, damit hätte ich nie gerechnet! Hätte ich das gewusst, hätte ich mir vielleicht etwas mehr Gedanken über den Namen gemacht… 

Die Idee zu seiner Comic-Figur mag vielleicht unspektakulär klingen aber das heißt ja nicht, dass es deswegen weniger genial ist. Ich glaube die Verleihung des Preises gibt ihm ja recht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man bald sehr viel mehr von seinen Comics sehen wird, vielleicht auch auf meinem Blog.
Mehr von den wirklich total witzigen Herrmann Comix gibt’s auch HIER zu sehen



Ein weiterer ganz besonderer Comiczeichner war in diesem Jahr auch dabei, aber leider hab ich ihn nicht hier im Comicfestival getroffen. Das hätte mich sehr gefreut, weil ich schon mal die Ehre hatte Klaus Voormann ein paar Fragen für meinen Blog -LINK- zustellen. 
Er hat das Beatles-Comic REVOLVER 50 (Bild links), also die wahre Geschichte wie er 1966 für das Album-Cover Revolver von den Beatles den Grammy bekommen hat, geschrieben. Das war zwar schade, aber trotzdem war es ein cooler Tag.






Also, wer sagt das Comic hat ausgedient, hat absolut unrecht. Das Comic lebt! Es hat sich vielleicht verändert. Wie man an den Themen und auch an den Online-Comics sieht. Aber ich hoffe, dass ich zeigen konnte, dass es das Comic immer geben wird. Und jetzt? Ich glaub ich setz mich kurz hin und lese ein gutes Comic :)



Samstag, 3. Juni 2017

Der Eisdielenfahrplan für München

Langsam kommt die Sonne und somit auch die Lust nach leckerem Eis. Deswegen hat das Stadtportal München.de einen Eisdielenfahrplan herausgebracht.



Ich kenne natürlich einige der hier gezeigten Eisdielen. Für mich gibt es das genialste Schoko-Eis im Unterhachinger Zuckerglück.
Auch im Noah´s am Mangfallplatz gibt es eine große Auswahl von leckeren Eissorten.

Mein persönlicher Tipp sind die verrückten Eismacher in der Amalienstraße, wenn man auch auf Grinsekatzen-Eis steht.

Somit wünsche ich viel Sonne und ein lecker Eis 😃 

Freitag, 2. Juni 2017

Livia´s Top 5 Bücher für die Ferien

Ich möchte hier meine 5 Lieblingsbücher gerne als Urlaubslektüre kurz vorstellen. Bei mir ist es zumindest so, dass ich in den Ferien am meisten Zeit habe ein Buch zu lesen. Und diese 5 Bücher kann ich dafür wirklich nur empfehlen.

1. Die Schneewittchenfalle von Krystyna Kuhn.
Books & More: LINK 
Ich bin ein absoluter Fan von ihren Jugendthrillern. In diesen Buch begleitet man die Hauptdarstellerin auf dem Weg ihr Gedächtnis wieder zu finden, das sie bei einem sehr tragischen Autounfall verloren hat. Aber jemand will, dass sie sich nicht mehr erinnert und das garantiert wirklich Hochspannung.

2. Ein Flüstern in der Nacht von Moya Simons.
Hier geht es um eine jüdische Jugendliche im dritten Reich. Um ihre Flucht aus Deutschland und ihrer langen Suche nach ihren Eltern. Aus der Sicht einer Jugendlichen wird hier eine schwierige Geschichte beschrieben aber es soll auch zeigen, dass es bei Schatten auch immer ein Licht gibt.

3. Das Geheimnis von Wickwood von Hanna Dietz.
Es ist eine spannende und mysteriöse Geschichte über eine geheimnisvolle Tasche und rätselhaften Vorkommnisse aus einem Teenager-Alltag in den 90-er Jahren. Spannend und witzig ist die Geschichte beschrieben und somit perfekt für den Strand.

4. Lachen ist der erste Schritt zum Glück von Laura Chaplin.
Die Enkelin des großen Charlie Chaplin schreibt in diesem Buch über die Freude am Leben. Sie untersucht den Humor und das Lachen und zeigt dabei auch einen kleinen privaten Einblick in ihr Leben.

5. Der Styleguide München von Susanne Perk-Kuhlmann.
Für alle die in München Urlaub machen wollen, ist dieser Guide die perfekte Lektüre. 
256 Seiten voller super Tipps für Boys & Girls.

Hier der LINK zu allen meiner Rezensionen unter „Books & More“