Freitag, 16. Juni 2017

Mal kurz nachgefragt…. bei Münchens beste Kulturbloggerin: RevolutionBabyRevolution

Wie ich schon HIER geschrieben habe, wurde letztens im ersten Münchner Blogger Market der BloggerAward verliehen. Als bester Münchner Kulturblog wurde Tina´s Blog „RevolutionBabyRevolution“ gewählt. Ihren Blog kannte ich vorher leider noch nicht, aber er gefällt mir von den ganzen ausgezeichneten Blogs am allerbesten. Deshalb will ich Tina (Foto) und ihren Blog hier unter meiner Rubrik „Bloggerin interviewt Blogger“ vorstellen.

Meine erste Frage ist eigentlich fast logisch. Also Tina, jetzt hast du Münchens besten Kulturblog. Ich denke mal, dass du dich über diese Wahl sehr gefreut hast. Hat sich den schon was geändert für dich oder deinen Blog?
Tina: Ich hab mich wirklich unglaublich gefreut über die Auszeichnung! Dass ich tatsächlich den Blogaward gewonnen habe, ist für mich immer noch ein bisschen überraschend – bei der Konkurrenz! Natürlich bestärkt es aber auch in dem, was man tut und wie man schreibt. Ich verstehe meinen Blog als eine Art Tagebuch. Was mich gerade beschäftigt und worüber ich schreiben möchte, findet seinen Weg auf meinen Blog. Die viele positive Rückmeldung mit und seit dem Blogaward lässt da natürlich die Motivation steigen – wenn nun auch noch mehr Zeit fürs Bloggen wäre zwischen den ganzen Büchern, Fotos und dem Alltagskrimskrams!

Du schreibst auf deinem Blog auch über Bücher und München mit total schönen Fotos. Was war deine Idee als du mit deinem Blog begonnen hast aber als erstes würde ich gerne wissen, was es mit dem total coolen Blognamen auf sich hat?
Tina: Mein Blogname ist durch puren Zufall entstanden. Jemand hat mir den Ausruf „Revolution, Baby, Revolution!“ vor Jahren in einer SMS geschrieben und das ist irgendwie bei mir hängen geblieben. Mal was wagen, anders machen, so machen, wie man selbst es will. Passt gut, klingt gut, wurde mein Blogname als ich später auf der Suche nach einem war. Und genau um dieses machen, wie ich es selbst will, geht es auch auf meinem Blog. Ich brauchte einen Kanal, auf dem ich Fotos und Worte rauslassen kann und das wurde dann mein Blog. Ich schreibe über das, was mich beschäftigt, was ich gern mag und worauf ich gerade Lust habe. Das sind eben meist (gute) Bücher, Reisen und München-Ausflüge und -Entdeckungen. Das Konzept, das dahintersteckt, ist also eigentlich nicht wirklich eines: Was auf den Blog kommt, bin 100%ig ich.

Bücher spielen auf deinem Blog auch ja eine Hauptrolle. Besonders gut gefällt mir hier auch dein Post „Die besten Jugendbücher mit Herz und Hirn“, deshalb auch meine Frage. Was sind deine Top 3 Jugendbücher für dieses Jahr und warum?
Tina: Bücher spielen nicht nur die Hauptrolle auf meinem Blog, sondern haben auch in meinem Leben eine superwichtige Rolle inne – schließlich geht es auch bei meinem Job bei LovelyBooks.de um Bücher und Buchempfehlungen. Tipps für neuen Lesestoff habe ich also eigentlich immer am Start.

Tina´s Top 3 Bücher-Tipps:

Tintenherz - Eine Jugendbuchreihe, die ich jederzeit empfehlen würde – unabhängig davon, welches Jahr wir schreiben – ist „Tintenherz“ von Cornelia Funke und dazu auch gleich die beiden Folgebände. Die Bücher habe ich als Kind bzw. Teenager selbst verschlungen und auch vor ein paar Jahren noch einmal gelesen und genauso sehr geliebt.
Mein bester letzter Sommer - Wenn es Lektüre mit viel Gefühl sein soll, kann ich „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag empfehlen, das ich erst dieses Jahr entdeckt habe. Ich habe nichts von der Geschichte erwartet und dann sind die Tränen gekullert.
Und wenn die Welt verbrennt - Worauf ich mich dieses Jahr noch sehr freue, ist der neue Jugendroman von Ulla Scheler „Und wenn die Welt verbrennt“, der im September erscheint. Ich mochte ihren Debütroman „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ sehr gern und bin sehr gespannt auf die neue Geschichte.

In meiner Rubrik „Gedankenreich“ habe ich einige Posts über das Münchner Abfallproblem mit den Coffee-to-go Einwegbecher geschrieben. Dazu gibt es ja ein paar gute Ideen dies zu vermeiden. 
Wie die Aktion „Coffee to go again“ -LINK- oder dem „Recup“ -LINK-
Wie denkst du darüber?
Tina: Ich muss gestehen, dass ich selbst komplett ohne Kaffee lebe und demnach auch im Alltag ohne Becher To Go auskomme. Umweltschutz und Abfallvermeidung gehen mich aber natürlich auch einiges an und ich versuche in anderen Bereichen, Müll zu vermeiden, Brotzeitdosen statt Alufolie zu verwenden – egal ob unterwegs oder im Kühlschrank – und die Plastiktüten im Supermarkt zu lassen. Ich weiß aber, dass da noch viel, viel mehr möglich ist. Es ist großartig, wenn Aktionen wie Recup den Umweltschutz und solch unnötige Müllberge in das Bewusstsein der Menschen rücken – und wenn Bloggerinnen wie du darüber berichten!


Danke nochmal an die liebe Tina und ich wünsche allen immer viel Spaß beim Lesen der schönsten Münchner Blogs.



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